Israel

Israel

Israel Heute Morgen

Auch gestern Abend haben wir bei uns zuhause wieder die Klimaanlage eingeschaltet. Zum heizen, denn es war, wie schon seit einigen Tagen, recht kühl. Ein Wutausbruch von Sarah Netanjahu aus dem Jahr 2009 ist seit gestern Gesprächsthema Nummer eins. Die Beschäftigung der Medien mit ihr kann schon fast als hysterisch bezeichnet werden.

Guten Morgen liebe Leser!

Auch gestern Abend haben wir bei uns zuhause wieder die Klimaanlage eingeschaltet. Zum heizen, denn es war, wie schon seit einigen Tagen, recht kühl. Vor weniger als drei Monaten hatten wir die Klimaanlage noch zum Kühlen benutzt, so warm war es. Man sagt, dass das Heizen mit der Klimaanlage der günstigste Weg sein soll. In unserer alten Wohnung in Jerusalem hatten wir noch eine Heizung, die per Gasboiler betrieben wurde, wir hatten dann auch immer gleich heißes Wasser, was sehr bequem war. In Jerusalem haben sehr viele Wohnung eine Zentralheizung, so etwas kennt man in anderen Teilen des Landes kaum, außer im Norden. Die Winter in Jerusalem sind ja auch wesentlich kälter als in Modiin. Dafür sind die Sommer dort manchmal fast unerträglich heiß. Daher brauchen wie eben unsere Klimaanlage, die auch gut heizt, wenn es nötig ist, so wie im Moment. Mal sehen, wie die nächste Stromrechnung aussehen wird.

Zurück zum Wetter. Der Regen scheint erst einmal vorbei zu sein, jeden Tag soll es etwas wärmer werden. Am Donnerstag sollen die Temperaturen sogar überdurchschnittlich hoch sein. Frühling? Sicher noch nicht, wir haben noch anderthalb Monate bis zum Frühlingsbeginn, da sollten wir, das hoffe ich, noch ein paar Regentage bekommen.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bewölkt mit örtlichen Regenschauern ohne bemerkenswerte Veränderung der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 11 Grad, Tel Aviv 17 Grad, Haifa 14 Grad, Tiberias am See Genezareth 17 Grad, am Toten Meer 19 Grad, Eilat am Roten Meer 20 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um weitere drei Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -213.98 m unter dem Meeresspiegel.

Der Hermon-Berg ist jetzt für Besucher geöffnet, Sie können jetzt also auch zum Skiurlaub nach Israel kommen.

Auch das Snowboard wird immer beliebter, gestern auf dem Hermon (Foto: Basel Awidat/Flash90)

Seit gestern ist Sarah Netanjahu, Ehefrau von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, wieder in den Schlagzeilen. Das Nachrichtenportal Walla veröffentlichte eine Aufnahme aus dem Jahr 2009 (ja Sie lesen richtig, 2009) eines Telefonats von Sara Netanjahu mit einem der Berater der Familie Netanjahu. Es ging um einen kleinen Zeitungsartikel, in dem nicht erwöhnt wurde, dass Sarah Netanjahu von Beruf Psychologin ist. Und genau darüber beschwerte sie sich im dem Gespräch und verlor dabei die Kontrolle. Hier erst einmal die Aufnahme, die sofort zum Tagesgespräch wurde:

Sie sind jetzt sicher genau so „geschockt“, wie ich es gestern war, als ich diese Aufnahme zum ersten Mal hörte. Auch, ich gebe es zu, konnte ich mir das Lächeln nicht verkneifen. Doch später fand ich es gar nicht mehr so amüsant. Die Aufnahme ist über 8 Jahre alt, sie wurde heimlich hergestellt und jetzt, nach all den Jahren irgendwo aus dem Keller hervorgeholt. Wofür? Natürlich hätte sich Sarah Netanjahu zusammenreißen müssen als Frau des Ministerpräsidenten, als eine öffentliche Persönlichkeit, alle Augen sind eh schon immer auf das Paar Netanjahu gerichtet. Wer sich für die Veröffentlichung dieser Aufnahme entschieden hat, kann eigentlich nichts gutes im Sinn gehabt haben. Jeder hat doch mal einen schlechten Augenblick. Hatte nicht jeder von uns mal einen Wutanfall und die Stimmer erhoben? Es gibt viele, die alles versuchen, Ministerpräsident Netanjahu zu stürzen und dafür scheinen alle Mittel recht zu sein.

Die Familie Netanjahu sagte später, dass es genug sei mit den heimlichen Aufnahmen und dem Eindringen in die Privatsphäre, nur um die Familie in den Dreck zu ziehen. Sarah Netanjahu verbringe in ihrem Beruf als Erziehungspsychologin sehr viel Zeit, um sich um Kinder und Familien zu kümmern.

Ich denke, wir haben wirklich wichtigere Themen, mit denen man sich befassen sollte, als diese schon fast hysterische Beschäftigung mit der Familie Netanjahu. Damit meine ich nicht die Untersuchungen bezüglich der Beschuldigungen der Korruption, das ist etwas anderes. Aber die Veröffentlichung dieser geheimen Aufnahme von vor mehr als 8 Jahren ist einfach nur bösartig. Irgendwie, meinen Sie nicht?

Wir sollten alle etwas netter miteinander umgehen, das gilt übrigens auch für die Kommentare unter unseren Artikeln hier auf der Internetseite. Dort geht es leider oft etwas zu weit. Ich arbeite leider nicht 24 Stunden am Tag, daher möchte ich noch einmal darum bitten, nicht nur themenbezogen zu schreiben, sondern auch netter miteinander umzugehen. Dieses „Forum“ hier soll keine Bühne für private Streitigkeiten unter den Lesern sein. Wie erwarten wir, dass es Frieden auf dieser Welt geben soll, wenn wir sogar hier in diesem kleinen Rahmen es nicht einmal schaffen, friedlich miteinander umzugehen? Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Montag und einen guten Start in die Arbeitswoche, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Mitglieder

Israel Heute Mitgliedschaft


Digital Monatlich Digital Jährlich Print + Digital (Deutschland) Print + Digital (International)
Preis
6.90
/ Monat

(€82,80 Jährlich)
51,00
/ Jahr
63,00
/ Jahr
73,00
/ Jahr
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten
Gedrucktes Magazin (6 Ausgaben pro Jahr)
Magazin als E-Paper
Exklusive Zoom-Veranstaltungen
Werbefreies Lesen
Kostenloser Probemonat
Ersparnis gegenüber dem Monatsabo - 38,41% / €31,80 23,91% / €31,80 11,84% / €31,80
Effektiver Jahrespreis €82,80 €51,00 €63,00 €73,00

Schreibe einen Kommentar

Anmelden