(JNS) Noch bevor sich herausstellen konnte, ob die libanesischen Streitkräfte in der Lage sind, die Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen, ihre Waffen zu beschlagnahmen und die staatliche Souveränität im Südlibanon wiederherzustellen, stand das neue Pilotprogramm, das der libanesischen Armee die Möglichkeit dazu bieten soll, bereits vor seiner ersten Bewährungsprobe.
Dabei ging es weder um Raketen noch um Tunnel oder Einheiten der Radwan-Eliteeinheit der Hisbollah. Es ging um etwa 150 Meter.
Am 21. Juli begann die libanesische Armee mit der Stationierung im Dorf Zawtar al-Gharbiyeh, nachdem sich das israelische Militär im Rahmen der ersten Phase eines von den USA vermittelten Rahmenabkommens zurückgezogen hatte. Libanesische Teams begannen mit der Räumung von Blindgängern. Ein benachbartes Dorf, Zawtar al-Sharqiyeh, blieb innerhalb der von Israel kontrollierten Pufferzone.
Die israelischen Streitkräfte gaben an, libanesische Soldaten und ein Pionierfahrzeug hätten Absperrungen überquert und seien etwa 150 Meter in die Sicherheitszone nahe Zawtar al-Sharqiyeh vorgedrungen – außerhalb des vereinbarten Pilotgebiets und ohne vorherige Abstimmung. Israelische Truppen gaben Warnschüsse ab, woraufhin sich...
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