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MitgliederRahmenabkommen mit dem Libanon: Diplomatischer Erfolg mit großem sicherheitspolitischem Fragezeichen

Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner analysiert, warum das neue Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon ein diplomatischer Erfolg, aber noch kein sicherheitspolitischer Durchbruch ist.

US-Präsident Donald Trump mit israelischen und libanesischen Vertretern im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Die USA spielten eine zentrale Rolle bei den Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon, die später zum Rahmenabkommen führten. Foto: EPA/WILL OLIVER / POOL

Wenn man das in Washington unterzeichnete Rahmenabkommen anhand der Schlagzeilen betrachtet, könnte man meinen, es handle sich um einen historischen Durchbruch auf dem Weg zu einem Friedensabkommen zwischen Israel und dem Libanon. Eine sorgfältige Lektüre des Dokuments und seiner Umsetzungsmechanismen zeigt jedoch, dass es sich um etwas ganz anderes handelt: nicht um ein Friedensabkommen, sondern um einen amerikanischen Versuch, im Südlibanon eine neue sicherheitspolitische Realität zu schaffen – in der Hoffnung, dass daraus künftig auch eine politische Realität erwächst.

Der größte Erfolg des Abkommens besteht nicht darin, dass es Frieden bringt, sondern darin, dass es die Ausgangslage verändert. Erstmals unterzeichnen Israel und der Libanon öffentlich ein gemeinsames Dokument unter amerikanischer Schirmherrschaft, das von nachbarschaftlichen Beziehungen, Souveränität und sogar künftigem Frieden spricht. Die Tatsache, dass die Unterzeichnung offen in Washington stattfand und nicht bei einem geheimen Treffen oder in einem Zelt in Nakura, symbolisiert einen tieferen Wandel als jeder technische Paragraph des Abkommens.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Rahmenabkommen mit dem Libanon: Diplomatischer Erfolg mit großem sicherheitspolitischem Fragezeichen”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Das Abkommen wird so, wie es zu lesen ist umgesetzt und damit ist ein erster wichtiger Schritt jetzt getan und die veränderte Lage wird die Widerstandskraft und den Selbsterhaltungstrieb der Hisbollah brechen und sie vernichten. Ihre bisherigen Anhänger werden keine Startegie finden, mit der neuen Lage umzugehen, denn durch dieses Abkommen ändern sich viele ihrer Grundannahmen und sie sehen daran deutlich, dass es eben nicht der letztendliche Sieg ist der auf sie sicher wartet, auf den sie nur warten und für den sie nur weiter Terror ausüben müssten.

    Sie sehen jetzt, dass ihre Ideologie voller Irrtümer und falscher Zukunftshoffnungen war und das wird sie endgültig demoralisieren, weil jetzt immer mehr solcher deutlichen Wenden in der Region geschehen.

    Auch im Iran wird man aufhören, dieses gescheiterte Projekt zu unterstützen, weil die gescheiterte Miliz dem Regime dort keinen Nutzen mehr bringt, sondern zur untragbaren Last wird, die nur noch Misserfolge einbringt und Kosten verursacht. Nach und nach werden so die Fundamente in der Region neu gelegt und diesmal sind es stabile Fundamente, sodass es zukünftig keiner Änderungen mehr bedarf weil sie daurheft tragfähig sind.

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