Naher Osten

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MitgliederDie Türkei stellt für Israel eine wachsende Herausforderung dar, ist aber nicht der nächste Iran

Ankara agiert in der Außenpolitik weiterhin pragmatisch und unterscheidet sich grundlegend vom revolutionären, ideologischen und religiösen Regime in Teheran.

Ein T-Shirt mit dem Logo der Türkei, das auf einem arabischen Markt in Hebron zum Verkauf angeboten wird, 20. Juli 2016. Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90.

(JNS) Jüngste Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan verdeutlichen, wie dramatisch sich die Türkei in den letzten zwei Jahrzehnten gewandelt hat – von einem strategischen Partner Israels zu einer wachsenden regionalen Herausforderung. „Die zionistische Ideologie basiert auf Völkermord, Besatzung und Expansion“, erklärte der türkische Präsident kürzlich und betonte die Notwendigkeit, „den Zionismus zu bekämpfen“.

Kein Israeli sollte solche Äußerungen auf die leichte Schulter nehmen. Der zunehmend antiisraelische Kurs der Türkei hat sich vor dem Hintergrund des aktuellen regionalen Krieges noch deutlicher abgezeichnet. Dieser Trend spiegelt sich nicht nur in der Haltung der Regierungspartei wider, sondern auch in der türkischen öffentlichen Meinung: In einer aktuellen Pew-Umfrage äußerten 97 % der türkischen Befragten eine ablehnende Haltung gegenüber Israel.

Dies stellt eine ernsthafte Herausforderung dar. Die Türkei ist eine wichtige Macht im Nahen Osten mit einer großen Bevölkerung, einem modernen Militär, einer...

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Patrick Callahan

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