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Die einzigen Flüchtlinge, deren Problem die UNO nicht lösen will

Am Weltflüchtlingstag wies Israel auf die zentrale Absurdität des palästinensischen Flüchtlingssystems hin: Jede andere Flüchtlingskrise soll beendet werden. Diese hier ist administrativ darauf ausgelegt, sich auszuweiten.

Eine UNRWA-Schule in der südlichen Gazastadt Rafah. Foto: Ahmad Khateib/Flash90.

Der Weltflüchtlingstag soll die Welt an die Vertreibung von Menschen erinnern – und an die moralische Verpflichtung, dafür Lösungen zu finden.

Doch wenn es um die Palästinenser geht, hat das internationale System etwas ganz anderes geschaffen: keine Lösung, sondern einen Mechanismus zur dauerhaften Aufrechterhaltung von Ressentiments.

Israels Außenministerium nahm den Tag zum Anlass, das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten, besser bekannt als UNRWA, für das einzigartige und diskriminierende System zu kritisieren, das es seit 1949 aufrechterhält.

„Flüchtlingsorganisationen sollen die Zahl der Flüchtlinge verringern“, erklärte das Ministerium. UNRWA hingegen betreut die einzige Flüchtlingsbevölkerung der Welt, deren Zahl durch Vererbung wächst.

Rund 700.000 Araber wurden während des israelischen Unabhängigkeitskrieges vertrieben, viele im Chaos, das durch die einmarschierenden arabischen Armeen entstand, die den neu gegründeten jüdischen Staat zerstören wollten. Einige flohen vor den Kämpfen. Andere verließen ihre Heimat, nachdem arabische Führer sie dazu aufgefordert hatten und eine schnelle Rückkehr versprachen, sobald Israel beseitigt worden sei.

Diese Rückkehr fand nie statt, weil Israel überlebte.

Und anstatt bei der Ansiedlung dieser Vertriebenen zu helfen, schuf die UNO eine eigene Organisation mit eigenen Regeln. Anders als andere Flüchtlingsorganisationen verleiht UNRWA den Flüchtlingsstatus nicht nur den ursprünglich Vertriebenen, sondern automatisch auch deren Nachkommen. Von Generation zu Generation wird dieser Status wie ein politisches Erbe weitergegeben.

Das Ergebnis ist vorhersehbar: Mehr als 5,9 Millionen Palästinenser sind heute bei UNRWA als Flüchtlinge registriert.

Keine andere Flüchtlingsbevölkerung wird auf diese Weise behandelt.

Israel hingegen ging den entgegengesetzten Weg. In seinen ersten und schwierigsten Jahren nahm der jüdische Staat Holocaust-Überlebende, aus arabischen Ländern vertriebene Juden, äthiopische Juden, sowjetische Juden und viele andere auf, die nichts außer Erinnerungen und Verlusten mitbrachten.

Sie wurden nicht in Lagern gehalten, um dauerhaft als Ausstellungsstücke historischer Ungerechtigkeit zu dienen. Man sagte ihnen nicht, sie müssten staatenlos bleiben, bis irgendwann eine große politische Umkehr erreicht werde. Sie wurden Bürger. Sie wurden Israelis.

Bei anderen großen Flüchtlingskrisen vermittelte die internationale Gemeinschaft Bevölkerungsaustausche, um zu verhindern, dass diese Konflikte zu dauerhaften diplomatischen Wunden werden.

Siehe:

Tatsächlich fand auch zwischen Israel und seinen arabischen Gegnern ein Bevölkerungsaustausch statt: Die meisten Juden des Nahen Ostens flohen nach Israel, während gleichzeitig viele Araber ihre Wohnorte verließen. Doch dies war eine Lösung, die ein israelfeindliches Umfeld niemals akzeptieren konnte.

Das palästinensische Flüchtlingsproblem besteht nicht fort, weil es unlösbar wäre, sondern weil zu viele Institutionen davon profitieren, dass es ungelöst bleibt.

UNRWA hat das Problem nicht nur nicht gelöst. Die Organisation wurde selbst Teil der Struktur, die es aufrechterhält. Mehr noch: Sie wurde zu einem Unterstützer der blutigen palästinensischen Kampagne zur Zerstörung Israels.

Nach dem 7. Oktober ist Israel nicht länger bereit, so zu tun, als sei UNRWA ein wohlwollender Wohltäter oder als sei die palästinensische „Flüchtlingsfrage“ etwas anderes als ein weiteres Instrument, um den jüdischen Staat von der Landkarte zu tilgen.

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Patrick Callahan

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