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MitgliederTacheles mit Aviel – Meine Meinung über Netanjahus Begnadigung

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Bevor man überhaupt über Benjamin Netanjahus Begnadigungsersuchen spricht, muss man eines verstehen: Die Bibel ist das älteste politische Dokument der Welt, das eine einzige unerschütterliche Botschaft lehrt.

Netanjahu
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Gerichtssaal des Bezirksgerichts in Tel Aviv vor Beginn seiner Aussage im Prozess gegen ihn am 17. September 2025. Foto: Itai Ron/POOL.

Macht ohne Verantwortung zerstört ein Volk. Kein König Israels, nicht einmal die größten, wurde von Prüfung, Kritik oder Rechenschaft ausgenommen. David wurde vom Propheten Nathan zurechtgewiesen, Saul verlor sein Königtum, Hiskia wurde geprüft, Manasse fiel und musste umkehren. Die Bibel kennt keine Begnadigung ohne Einsicht, keine Einheit ohne Wahrheit und keine Heilung ohne Verantwortung. Und genau deshalb ist Netanjahus Bitte um Begnadigung nicht einfach ein politisches Manöver, sie ist ein direkter Test an der tiefsten moralischen DNA Israels. Denn im jüdischen Verständnis steht der König unter dem Gesetz, nie über ihm. Wenn also ein Premierminister sagt, das Land könne nur heilen, wenn sein eigener Prozess endet, dann stellt er nicht nur die politische Ordnung infrage, sondern berührt den Kern eines biblischen Prinzips, das Israel seit 3000 Jahren trägt: Führung beginnt mit Verantwortung, nicht mit Begnadigung.

Ich sage klar und laut: Ich bin für die Begnadigung von Benjamin Netanjahu. Denn wenn sein Gnadengesuch scheitert, wird sich...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Meine Meinung über Netanjahus Begnadigung”

  1. ELI sagt:

    Lieber Aviel, du schreibst du bist für Begnadigung aber Netanjahu soll Verantwortung übernehmen. Also Begnadigung und dann ? Rücktritt?? Neuwahlen?? Wie denkst du dann weiter ? Das würde mich sehr interessieren. Liebe Grüße und danke für deine Arbeit von Eli

  2. Peter Wyss sagt:

    Lieber Aviel, ich bin ganz bei/mit Dir in Deinen Überlegungen:
    Schade, dass „Bibi“ (noch?) nicht bereit ist, in Demut „in-sich“ zu gehen und seinen Anteil an den Fehleinschätzungen, die zur Katastrophe vom 7.Okt.23 führten, nicht einsehen/eingestehen mag! (=Verantwortung übernehmen & Konsequenzen (er-)tragen.)
    Die Fussfessel eines endlosen Dauerprozesses durch die Justiz könnte enden…
    Eine „Heilung des Volkes“ wäre m.E. danach möglich, indem er und sein Umfeld in Demut ‚die Rechte‘ (Religiöse) und ‚die Linke‘ (Säkulare) wieder „versöhnt“ (zusammenführt) unter dem göttlichen Auftrag, dass Israel ein Licht für die Nationen sein soll…
    Unrealistisch? Jahwe -der Erwähler und Schild Israels- kann das! Shalom!

  3. monika schreiber sagt:

    Wer wagt es über Bibi zu urteilen oder sogar zu verurteilen`?
    Ich nicht, denn er wurde erwählt von G-TT und nur G-TT kennt sein Herz.
    Die Welt sieht nur mit Satans Augen, das äusserliche.
    Ist es nicht G-TT, der Segen und Gnade durch Jesus Christus gewährt?
    Benjamin Netanjahu ist ein Auserwählter G-TTES!
    Röm 8,33
    Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen?
    Sach 2,12
    Denn so spricht der HERR Zebaoth…
    Wer euch antastet,
    der tastet meinen Augapfel an.
    Alles was jetzt so passiert, hat nur ein Ziel…nämlich die Schafe von den Böcken zu trennen.
    Um Zions willen, so will ich nicht schweigen,
    und um Jerusalems willen, so will ich nicht innehalten,
    bis daß ihre Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz,
    und ihr Heil entbrenne wie eine Fackel
    (Jesaja 62:1 Luther 1545)
    Am Israel Chai, das Volk Israel lebt!

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