Mehr als 1.150 israelische Soldaten und Sicherheitskräfte sind seit dem Hamas-geführten Angriff auf den Westen des Negev am 7. Oktober 2023 gefallen. Über 6.500 Menschen gelten seither als Hinterbliebene. Das geht aus neuen Daten hervor, die das israelische Verteidigungsministerium, das Nationale Versicherungsinstitut und die psychologische Notfallorganisation ERAN am Montag veröffentlicht haben.
Im selben Zeitraum wurden 978 Zivilisten bei Terroranschlägen ermordet, darunter 62 Kinder unter 18 Jahren, berichtete Israels Channel 12. Von den Gefallenen der Sicherheitskräfte waren etwa 42 Prozent jünger als 21 Jahre, während 141 älter als 40 Jahre waren. Insgesamt kamen 1.152 Angehörige der Sicherheitsdienste ums Leben – darunter Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, Polizisten, Mitglieder des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, örtliche Sicherheitskoordinatoren und freiwillige Zivilisten in schnellen Eingreiftruppen.
Zu den Hinterbliebenen zählen 1.973 Eltern, 351 Witwen, 885 Waisen und 3.481 Geschwister. Allein im vergangenen Jahr fielen weitere 262 Sicherheitskräfte. Über 1.300 neue Angehörige traten in den Kreis der Trauer ein, darunter 240 Waisen und etwa 750 Geschwister. Von den Gefallenen waren 1.086 Männer und 66 Frauen; 801 waren ledig, 327 verheiratet. Auch 318 Reservisten sind unter den Toten.
Unter den zivilen Opfern wurden 778 Menschen bereits am ersten Tag der Hamas-Angriffe ermordet. Laut dem Nationalen Versicherungsinstitut erlitten zudem rund 80.000 Zivilisten seither körperliche oder seelische Schäden. 30.462 von ihnen wurden als psychisch traumatisiert anerkannt, 1.929 leiden an einer Kombination aus körperlichen und psychischen Verletzungen, 1.592 an körperlichen Schäden allein.
Während des zwölftägigen Krieges mit Iran im Juni dieses Jahres kamen 30 Zivilisten durch ballistische Raketen ums Leben, 1.176 wurden verletzt. Allein in den ersten beiden Kriegsmonaten zahlte das Nationale Versicherungsinstitut über 220 Millionen US-Dollar an Entschädigungen für Terroropfer, Hinterbliebene und Familien von Geiseln. Im gesamten Jahr 2024 beliefen sich die Zahlungen auf mehr als 243 Millionen Dollar, und allein im letzten Quartal 2025 wurden über 46 Millionen Dollar ausgezahlt – darunter mehr als 16 Millionen für die medizinische Versorgung und Unterstützung der heimgekehrten Entführten.
ERAN, die Organisation für psychologische Soforthilfe, verzeichnete in der ersten Kriegsphase die höchste Zahl an Hilferufen seit ihrer Gründung 1971. Fast jeder zweite Anruf steht im Zusammenhang mit Angst, Trauma oder Verlust. Insgesamt gingen seit dem 7. Oktober 2023 mehr als 637.000 Notrufe bei ERAN ein. „Die Daten zeigen eine anhaltende Erosion der sozialen und familiären Widerstandskraft und ein erhöhtes Risiko bei besonders gefährdeten Gruppen“, sagte die nationale klinische Leiterin von ERAN, Dr. Shiri Daniels. „Das stille Leid und die existenzielle Angst beeinträchtigen die Funktionsfähigkeit von Individuen, Familien und Gemeinschaften.“
Auch Aryeh Moalem, stellvertretender Generaldirektor und Leiter der Abteilung für Familien, Gedenken und Erbe im israelischen Verteidigungsministerium, sieht das Land in einer beispiellosen Belastung: „Der Staat Israel zahlt einen hohen Preis – die Geschichte unseres Landes ist mit dem Blut unserer Söhne und Töchter geschrieben. Zwei Jahre sind seit Ausbruch des Krieges vergangen, und unsere Abteilung bewältigt eine Arbeitslast, die dem Umfang von mehr als zwanzig Jahren regulärer Tätigkeit entspricht. Unsere Mitarbeiter sehen ihre Aufgabe als Mission – sie bewahren das Andenken der Gefallenen, erhalten ihr Vermächtnis für kommende Generationen und begleiten die trauernden Familien mit seelischer und sozialer Unterstützung.“





DAS DIESE SICH NOCH TRAUT AN DIE WELTBÜNE ZU TRETTEN NACHDEM DANK IHNEN DEN GAZA AN DEN HAMAS ÜBERGEBEN WURDE UND ANSTELLE EINE FLORIERENDE RIVIERE DARAUS ZU MACHEN. DAS GELD FÜR WAFFEN AUSGEGEBEN WURDE, EIN MASSAKER DURCH DIE HAMAS AN ISRAEL VERÜBT WORDEN IST.
rumps Friedensplan – Barak: «Müssen Platz schaffen für einen palästinensischen Staat»
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Der Friedensplan von Donald Trump bringt neue Bewegung in den Nahostkonflikt. Noch ist vieles unklar – doch der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak sieht darin einen möglichen Wendepunkt. Er kritisiert die aktuelle Regierung unter Benjamin Netanjahu scharf. Im Gespräch mit RTS plädiert Barak für eine Zweistaatenlösung – aus strategischer wie moralischer Notwendigkeit.
Liebe Redaktion, ich finde eure Angaben etwas missverständlich. Laut Wikipedia wurden allein am 7.10.23 1182 Menschen ermordet. In eurem Artikel ist von 978 Zivilisten und 1.152 Angehörige der Sicherheitsdienste die Rede. Ich vermute jetzt mal, diese 978 Zivilisten und 1152 Angehörige der Sicherheitsdienste wurden dann ab dem 8.10.23 ermordet?