Doch was genau ist mit diesen „anderen Göttern“ gemeint? Sind es reale Wesenheiten? Ideologien? Leblose Statuen? Gerade in der Pessachwoche entbrannte unter Freunden eine hitzige Debatte darüber. Die einen hielten sich an den Pschat – die wörtliche, kontextbezogene Bedeutung des Verses: Der Text scheint zu sagen, dass es neben dem einen Gott durchaus andere Götter gibt. Die anderen vertraten den Drasch – eine tiefere, ideelle Deutung, die nach moralischen, symbolischen oder spirituellen Botschaften hinter den Worten sucht. Der Pschat fragt: Was sagt der Vers? Der Drasch fragt: Was will der Vers lehren? Beide Wege ergänzen einander. Der Pschat legt das Fundament, der Drasch öffnet den Raum für Tiefe und Relevanz. Diese Spannung bewegt mich – nicht nur sprachlich, sondern auch geistlich. Denn kaum ein Thema zeigt so deutlich, wie anspruchsvoll und vielschichtig die hebräische Sprache und die biblische Weltdeutung sein können.
In der Thora, den fünf Büchern Mose, wird der Begriff „andere Götter“ in einem klaren historischen und sozialen Kontext verwendet. Israel lebt inmitten von Völkern mit reichen polytheistischen Traditionen, wie Kanaan, Ägypten...
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Danke. Sehr gut auf den Punkt gebracht!
Eine klare Bestätigung für den „Allein wahren Gott und den er gesandt hat Jesus Christus (Gesalbter) nach Joh.17,3 – wie schon Ludwig Schneider geschrieben hat. Danke!
Ich hörte bzw. las, dass Elohim schuf.. ein erster Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes ist.
Im Schöpfungsbericht heißt es: “ Der Geist ruach schwebte auf dem Wasser“ und Johannes schreibt am Anfang seines Evangeliums: “ Am Anfang war das Wort (Jesus Christus)“