Kurz nachdem der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York beendet hatte, explodierte es in Beirut. In den Weltmedien konzentrierte sich niemand mehr auf die Rede und die Rhetorik Netanjahus vor den Nationen. Alles richtete sich auf die schiitische Terrorhochburg Dahieh in Beirut. Die Gegend, unter der sich die Kommandozentrale der schiitischen Terrormiliz in unterirdischen Bunkern verschanzt hatte, sah aus, als sei ein Meteor eingeschlagen. Dann wurde das Foto verbreitet, auf dem Netanjahu irgendwo im UN-Gebäude auf amerikanischem Boden telefonierte und grünes Licht für die Bombardierung von Hassan Nasrallah gab. Schon während seiner Rede vor den Nationen schwebte in seinem Kopf der Gedanke, dass in wenigen Minuten oder Stunden Hassan Nasrallah von dieser Erde verschwinden und in die Hölle geschickt werden würde. Es kann sein, aber es muss nicht sein, dass deswegen ein Mehrfrontenkrieg ausbricht. Der Iran sieht auch, was mit der Hamas und der Hisbollah seit dem siebten Oktober passiert ist. Jetzt mit dem Feind zu verhandeln, ist zu früh. Erst wenn sie um Verhandlungen betteln, nicht vorher. Bis dahin muss Israel weiter zuschlagen. Endlich operiert der israelische Sicherheitsapparat so, wie es sich das Volk von Anfang an gewünscht hat. Nicht reagieren – schlagen.
We searched up “dismantled” on the internet, this is the picture that came up: pic.twitter.com/C5p3jmhwIZ
— Israel Defense Forces (@IDF) September 28, 2024
Wenige Wochen nach dem Angriff vom 7. Oktober im Süden erklärte Hisbollah-Führer Nasrallah in seiner ersten öffentlichen Rede danach, der Angriff beweise, dass Israel „schwächer als ein Spinnennetz“ sei. Das Spinnennetz ist elastisch, es hat fast zwölf blutige Kriegsmonate überstanden, und Hamas und Hisbollah ordentlich verprügelt . Nur gemeinsam können wir siegen. Und unsere Feinde fantasieren, dass Israel wegen der Spaltung der israelischen Gesellschaft schwach wie ein Spinnennetz sei. Nicht das zionistische Gebilde wird bald verschwinden, wie Nasrallah in seinen Reden oft betonte. Es scheint, dass er und seine gesamte Führungsriege ein für alle Mal verschwunden sind.
In seiner Rede vor den Nationen erinnerte Netanjahu die Welt daran, was er letztes Jahr vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen gesagt hatte, wenige Tage vor dem 7. Oktober. „Letztes Jahr habe ich gesagt, dass wir heute vor derselben Entscheidung stehen wie Moses vor Tausenden von Jahren. Er sagte damals, dass unsere Schritte darüber entscheiden werden, ob wir den kommenden Generationen einen Segen oder einen Fluch hinterlassen – und genau vor dieser Wahl stehen wir heute. Den Fluch des Iran oder den Segen einer historischen Versöhnung zwischen Arabern und Juden. Nach dieser Rede schien der Segen näher denn je – doch dann kam der Fluch des siebten Oktober.“

Hassan Nasrallah, der Generalsekretär der Hisbollah, ist nicht nur ein weiterer Führer einer Terrororganisation, und seine Eliminierung ist nicht vergleichbar mit der Tötung eines hochrangigen Mitglieds des militärischen Arms der Hamas oder der Hisbollah. Sein Tod ist ein gewaltiges Erdbeben im Nahen Osten und in der gesamten Welt des Terrors, dessen Ausmaße derzeit nur schwer abzuschätzen sind. Für die Hisbollah ist es ein beispielloser Verlust, da die wichtigste Figur der Organisation seit ihrer Gründung nicht mehr da ist. Auch für den Iran bedeutet es einen beispiellosen Verlust, da sein wichtigster Agent außerhalb der iranischen Grenzen nicht mehr existiert. Und es ist ein schwerer Schlag für alle Terrororganisationen, die in Nasrallah den Mann sahen, der Israel besiegen und zu einem „Spinnennetz“ degradieren konnte – bis gestern.
Im Westen fassen sich die Politiker an den Kopf und denken, Israel sei verrückt geworden. Josep Borrell, der Außenminister der Europäischen Union, sagte nach den israelischen Angriffen in Dahieh, Beirut: „Wir üben allen diplomatischen Druck aus, um einen Waffenstillstand zu erreichen, aber es scheint, dass niemand Netanjahu stoppen kann“. Es stimmt, Israel dreht durch. Hier bei uns sagt man: „Der Hausherr spielt verrückt“. Endlich. Aber nicht Netanjahu muss gestoppt werden, Israel muss gestoppt werden. Aber Israel will und kann jetzt nicht stoppen. Endlich reagiert Netanjahu so, wie es sich die große Mehrheit des Volkes vorgestellt hatte. Der Feind soll gnadenlos geschlagen werden. Die westlichen Regierungen verstehen nicht, welchen Gefallen Israel dem Westen mit dem Kampf gegen islamistische Terrormilizen wie Hisbollah und Hamas getan hat.
Unprecedented Israeli Assault Sparks Global Outrage
Beirut faces intense bombardment as Israel launches a massive assault on southern Beirut, leaving casualties and destruction in its wake. A block of buildings has been leveled as the conflict escalates.
pic.twitter.com/ll65xN9UP7…— OGAAL TV (@Ogaal_Tv) September 28, 2024
Was die US-Regierung in Washington fürchtet, ist, dass Israels Krieg im Nahen Osten die bevorstehenden Wahlen für Kamala Harris und die Demokraten verderben wird. Alles andere ist zweitrangig. Dass seit einem Jahr 70.000 Israelis aus dem Norden vertrieben sind, ist für die westlichen Regierungen überhaupt kein Thema. Sie glauben immer noch, dass Diplomatie alles lösen kann. Das ist falsch. Der Krieg ist ein Instrument der Diplomatie, und Israel muss ihn weiterführen. Verhandlungen während des Krieges, nicht während eines Waffenstillstands. Das bringt nichts. Das passt vielleicht den Franzosen und der EU und hilft der Hisbollah und der Hamas, aber nicht Israel.

Der Westen und die EU verstehen nicht einmal den Unterschied zwischen Israel und der Hisbollah, zwischen Gut und Böse, zwischen Segen und Fluch. Manchmal ist es besser zu schweigen, als Unsinn zu reden, und man sollte auch nicht neidisch sein auf diejenigen, die den Mut haben, den islamischen Terror zu bekämpfen. Im Libanon und in Syrien feiern Muslime, Sunniten, aber auch Christen und Drusen die Eliminierung von Nasrallah im Libanon durch Israel. Auf unserem Telegram-Kanal haben wir das die ganze Nacht über gezeigt.
Residents of Azaz in northwestern Syria are celebrating the killing of Hezbollah chief Hassan Nasrallah despite no official confirmation that he is dead. pic.twitter.com/JoWJyIR1Kw
— Joe Truzman (@JoeTruzman) September 27, 2024
Nasrallah war mehr als ein Terrorist. Er war ein Pionier der Politik, des Terrorismus und der Verbindung zwischen beiden. Im Alter von nur 32 Jahren wurde er überraschend zum Generalsekretär der Terrormiliz ernannt, als Nachfolger von Abbas al-Musawi, der 1992 ebenfalls von Israel getötet wurde. Schnell wurde er zu einem aufsteigenden Stern am Himmel des internationalen Terrorismus, aber auch auf der politischen Landkarte der gesamten arabischen und muslimischen Welt und vor allem des Libanon. Die Hisbollah zerstörte die Harmonie im Libanon und stürzte das Land der Zedern in den letzten 30 Jahren in einen politischen und wirtschaftlichen Abgrund, so wie es die PLO unter ihrem Führer Jassir Arafat in den 70er Jahren bis zur israelischen Invasion 1982 getan hatte. Um die Raketenangriffe, damals waren es Katjuscha-Raketen, zu stoppen und die PLO aus dem Libanon zu vertreiben. Dasselbe Szenario hat sich nun wiederholt.
In vielerlei Hinsicht ist es Nasrallah gelungen, die Region zu verändern, insbesondere das Gesicht des Libanon. Unter seiner Führung entwickelte sich die Hisbollah von einer kleinen, isolierten Miliz zu einem Militärimperium mit Einfluss auf Kräfte in Syrien, aber auch im Jemen und im Irak.
Der syrische Bürgerkrieg 2011 veranlasste Nasrallah zu einer dramatischen Entscheidung: Er entsandte Truppen, um Baschar al-Assad zu retten. Seine Kämpfer kämpften an allen Fronten, sowohl gegen die Dschihadisten des IS als auch gegen die gemäßigte syrische Opposition. Die Hisbollah begann auch im Jemen, im Irak, in Bahrain und weltweit zu operieren. Unter Nasrallah wurde die Hisbollah zu einem der größten Drogenkartelle der Welt und etablierte den sogenannten Narco-Terrorismus – den Drogenhandel zur Finanzierung von Terroranschlägen. Nasrallah verbreitete unter vielen Muslimen weltweit die Vorstellung, Israel sei schwach wie ein Spinnennetz. Doch Nasrallahs Arroganz wurde zu seiner Falle. Im vergangenen Jahr machte er einen Fehler nach dem anderen und versäumte es, die politische Landkarte richtig zu lesen. Der gravierendste Fehler war seine Solidarität mit der Hamas und die Entscheidung, Israel am 8. Oktober 2023 anzugreifen. Nasrallah war überzeugt, dass Israel zu schwach und zu gespalten sei, um einen massiven Angriff auf die Hisbollah zu wagen. Jetzt zahlt er den Preis für seine Arroganz.

Abschließend sei gesagt, dass wir wirklich vor dramatischen und aufregenden Zeiten stehen, aber Israel hat wirklich keine andere Wahl, als die Terror- und Raketenbedrohung im Süden und im Norden ein für alle Mal zu beseitigen oder zumindest drastisch zu reduzieren. Dass der Iran selbst Israel wiederholt angreift, ist möglich, aber nicht zwingend. Israel weiß, dass ein Krieg ausbrechen kann. Das größere Problem ist der Westen, der Israel davon abhalten will und mit einem Waffenembargo droht. Auch wenn der Westen mit Israels Krieg gegen den Terror und den Iran nicht einverstanden ist, sollte er Israel zumindest nicht daran hindern, die Terrormilizen zu vernichten. Das ist schließlich im Sinne aller Menschen, die in Freiheit leben wollen. Aber wer sich nicht zwischen Israel und der Hisbollah entscheiden kann, der kann sich auch nicht zwischen Segen und Fluch entscheiden. Netzach Israel lo Jeschaker – Die Ewigkeit Israels lügt nicht!





Gut so! Pulverisiert diese Terror Strukturen, denn auf den Westen könnt ihr euch nicht verlassen, dieser wird in spätestens 100 Jahren von Terroristen regiert werden, die heute vom Westen unterstützt werden.
Gut so! Endlich! Gott seis gedankt!
Das Volk im „Westen“ weiß es schon längst was für ein antisemitisches, übles Pack da hereingewunken wurde! Wandlungsfähige junge Männer , die nur auf die Aktivierung, wie einen Schalter umlegen, warten.
Nicht erst durch Frau Dr. Merktnix und Co.! Nur „die da oben“ scheinen resistent gegen die offensichtliche Gefahr zu sein.
Zitat: „wir bekommen Menschen geschenkt“… Himmel! Wie naiv und dümmlich ist das.
MENSCHEN? Kriminelle, Vergewaltiger, Lügner, Betrüger, die nichts gutes in meinem Land im Schilde führen!
Schon gut 20 Jahre früher bereiteten sich die durch Ayatollahs infizierten Gifte unter den hierzulande lebenden Muslimen aus.
Der Schalter wurde dann am 7. Oktober umgelegt: nur Stunden später haben Muslime in der ganzen Welt Antisemitismus, Judenhass verbreitet und wenn ich bisher, dummerweise, geglaubt habe, dass an Universitäten denkendes Volk anzutreffen wäre, so wurde ich ganz schnell eines besseren belehrt. Dank Tik Tok und Facebook wurde Meinungsfreiheit beschnitten! Kritische Stimmen gegen die Lügen hatten keine Chance! Ich konnte noch nicht einmal Israel heute lesen, der Zugang war von ??? gesperrt!
Da wurden dann ganz schnell ein paar bekannte Gesichter wie das von Gretchen und die um sie herum kratzfuessigen Anhängsel instrumentalisiert.
Ich sag’s mal mit den Worten von Liebermann als er die Fakelzuege der Nazis beobachtete:
“ Ick kennte jar nich so viel fressen wie ick kotzen mechte „!
Eine blutbefleckte Bestie weniger auf dieser Welt, gut so.
Prost, Aviel. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte. 😉
@Luise H.
Moment mal, Frau Luise, es stünde Ihnen wohl an, sich in Ihrer Sprachwahl etwas anständiger auszudrücken. Ihre Kommentare sind widerlich und klingen nach rechtsradikal. Ich hoffe sehr, dass Leute mit dieser Art Straßenjargon unserer Demokratie nicht weiter schaden können. Kennen Sie keine Ausländer, die bei uns die Drecksarbeit tun, weil sich die edlen Deutschen zu schade dafür sind? Pflegekräfte, Ärzte, Bauarbeiter, Müllwerker, Reinigungskräfte… alles Verbrecher?
Wenn Leute auch mit unflätigen Meinungen sich noch äußern dürfen, dann in unserer Demokratie. Bitte seien Sie dankbarer und zügeln Sie Ihre Zunge!
Le´Chaim!
Ach Herr Theodor, dies ist eigentlich nicht der richtige Ort für derlei Missverständnis, ich sehe, daß ich mich in Bezug zu Ausländern in Deutschland nicht deutlich ausgedrückt habe: selbstverständlich kenne ich die Generationen welche gerne hier sind, sich ein Leben aufgebaut haben und froh sind Demokratie erleben zu dürfen.
Ich weiß, dass gerade diese ehemals zugereisten, nicht verstehen können, wie dieses Land auf so gar nicht auf Kalifatsaufrufe reagiert!
Ist denn jetzt Cem Oesdemir, der gerade wach wurde weil dieses Mal die Familie selbst betroffen ist, nun plötzlich rechts und womöglich AFD ?
Er sagt heute, was gerade seine grünen Schlafmützen, noch immer nicht wahrhaben wollen.
Und ich sage es nochmal „im Straßenjargon“ eines Max Liebermann der damals hätte „Kotzen“, mögen beim Anblick der Nazis. Ick möchte Kotzen wenn ich dieses Kalifataufrufende und Hamasienser zujubelnde Islamisten-
Pack in meinem Land sehe!