Seit dem Massaker vom 7. Oktober sind nach Angaben der World Zionist Organization (WZO) fast 30.000 neue Einwanderer in Israel angekommen.
Die Einwanderungswelle fällt mit dem fast elf Monate andauernden Krieg gegen die Hamas in Gaza und einem Anstieg des weltweiten Antisemitismus, auch in Nordamerika, zusammen. Der Krieg begann, als Tausende von Hamas-Terroristen in den Süden Israels eindrangen, 1.200 Menschen abschlachteten und weitere 250 entführten. Von diesen befinden sich 109 noch immer im Gazastreifen in Gefangenschaft.
„Am 7. Oktober brach ein Krieg aus, nicht gegen den Staat Israel, sondern gegen das jüdische Volk“, sagte der Vorsitzende der WZO, Yaakov Hagoel, der die jüngste Gruppe französischer Einwanderer bei ihrer Ankunft am Montag auf dem internationalen Flughafen Ben-Gurion begrüßte. „Heute ist es in vielen Ländern der Welt schwierig, Jude zu sein, sei es in der Schule, bei der Arbeit oder beim Gebet.“
Hagoel wies darauf hin, dass die Einwanderung (Alijah) in Israel nach dem Massaker „dramatisch gestiegen“ sei, was seiner Meinung nach „ein Beweis dafür ist, dass die jüdische Weltgemeinschaft Israel nicht nur als Zufluchtsort, sondern auch als Hoffnungsträger und Symbol des Glaubens betrachtet.“
Russland an der Spitze, aber starker Anstieg aus Frankreich
Die meisten Einwanderer, die seit dem Krieg Alijah machten, kamen aus der ehemaligen Sowjetunion, darunter fast 17.000 aus Russland und über 900 aus der Ukraine, wie aus Zahlen des Ministeriums für Einwanderung und Integration hervorgeht. 2.385 Olim kamen aus den USA und 1.581 aus Frankreich.
Die Einwanderung aus den USA ist in den ersten sieben Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent gestiegen, während die Zahlen aus Frankreich laut Angaben der quasi-staatlichen Jewish Agency for Israel einen Anstieg um 50 Prozent bedeuten.
Einem aktuellen Bericht zufolge ist die Zahl potenzieller Einwanderer, die in Frankreich Alijah-Anträge stellen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 355 % gestiegen. In den Vereinigten Staaten stieg die Zahl der Einwanderungsanträge um 62 % auf insgesamt 6.000 Personen, während in Kanada 87 % oder etwa 800 Personen mehr als zuvor ihren Wunsch äußerten, nach Israel zu ziehen.
„Die starke Resonanz, die wir durch diese Alijah-Welle erleben, ist ein eindrucksvoller Beweis für unsere kollektive Entschlossenheit, Israel zur Seite zu stehen, heute mehr denn je“, sagte er.
(JNS)




