Die New York Times hat es wieder einmal versäumt, in einem Bericht über den Gazastreifen auch nur die grundlegendsten Fakten zu prüfen und Israel als herzlosen Übeltäter darzustellen.
Bei einer „Zeitung mit Rekordauflagen“ , zumindest in den USA, würde man Besseres erwarten.
Warum die Redakteure der Times dies übersehen haben, ist fraglich. Vielleicht haben sie eine anti-israelische Voreingenommenheit, vielleicht war es aber auch nur eine unschuldige Nachlässigkeit.
Aber wenn es um die Reporterin vor Ort geht, vor allem in diesem Fall, ist der Grund klar. Sie hat eine Agenda.
Unparteiisch?
In ihrem Bericht vom 27. November aus Gaza behauptete die Times-Korrespondentin Raja Abdulrahim, Israels Blockade der Küstenenklave sei „verheerend für die Fischereiindustrie des Gazastreifens“.
Mit anderen Worten: Die einheimischen Fischer, einfache Leute, die nur versuchen, ihren Lebensunterhalt auf dem Meer zu verdienen, waren nicht in der Lage, ihre Familien zu ernähren, weil die bösen Israelis sie willkürlich daran hinderten.
Das einzige Problem mit Abdulrahims Schlussfolgerung? Sie ist völlig falsch, und zwar nachweislich.
Das palästinensische Zentralbüro für Statistik führt hilfreicherweise Daten über die Fischerei, und was sagt man dazu: die lokalen Fischer im Gazastreifen konnten in den letzten Jahren einen Anstieg ihrer Fänge verzeichnen!
Warum wurde diese Tatsache nicht in den Bericht aufgenommen? Es war nicht schwer, das herauszufinden. Die Palästinensische Behörde hatte die Informationen öffentlich zugänglich gemacht. Eine Spitzenjournalistin wie Abdulrahim prüft doch sicher offizielle Quellen, bevor sie uns über die Geschehnisse informiert, oder?
Offenbar nicht.
Erst als das Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA) diese Informationen beschaffte und sie der Times vorlegte, wurde die Zeitung gezwungen, eine Korrektur zu veröffentlichen. Und selbst dann zog sie Abdulrahims Bericht nicht zurück, sondern fügte lediglich eine Zeile hinzu, in der sie darauf hinwies, dass die lokalen Fangzahlen heute höher sind als in den vergangenen Jahren.
„CAMERA-Mitarbeiter führen die grundlegenden Recherchen durch, die die Times-Mitarbeiter selbst durchführen sollten“, erklärte Andrea Levin, Geschäftsführerin und Präsidentin von CAMERA. „Abdulrahims Geschichte, die behauptet, dass die Fischereiindustrie in Gaza zusammenbricht, fällt völlig auseinander, wenn man sich die Fakten ansieht. Aber der Drang der Times, jede Geschichte zu übernehmen, die Israel die Schuld gibt, untergräbt die ethischen Normen der Berichterstattung und führt immer wieder zu solchen Fehlern.“
Die eigentliche Frage ist, ob die Times ohne das Eingreifen von CAMERA die Korrektur überhaupt veröffentlicht hätte.
Wahrscheinlich nicht. Die ursprüngliche Version der Geschichte passte zu gut zu ihrem Narrativ über Israel. Das ist zweifellos der Grund, warum sie Abdulrahim überhaupt erst eingestellt haben. Sie hat eine lange Geschichte, in der sie Israel die Schuld am gesamten Konflikt gibt und den palästinensischen Terrorismus rechtfertigt.
Nichts Neues
So schrieb Abdulrahim im Jahr 2001, unmittelbar nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die USA, einen Brief an eine Zeitung in Florida, in dem sie darauf bestand, es sei falsch, Hamas und Hisbollah als terroristische Bewegungen mit Al-Qaida in einen Topf zu werfen. Sie bestand darauf, dass der palästinensische Mord an israelischen Männern, Frauen und Kindern eine legitime Form der „Selbstverteidigung“ sei.
Weniger als ein Jahr später war Abdulrahim Studentin an der Universität von Florida. Dort vertrat sie in der Schülerzeitung die Ansicht, dass der starke Anstieg der tödlichen palästinensischen Selbstmordattentate allein Israel angelastet werden sollte.
Dieses Maß an Israel-Bashing kennzeichnete Abdulrahims Berichterstattung während ihrer gesamten Laufbahn und bis in das erste Jahr ihrer Arbeit für die New York Times hinein, wie CAMERA dokumentiert.
Es ist kein Wunder, dass die Times Abdulrahim als eine ihrer Israel/Palästina-Korrespondenten eingestellt hat. Trotz ihrer nachweislich subjektiven Sicht auf den Konflikt. Deswegen ist es wenig verwunderlich, warum die Times-Redakteure ihre fehlerhafte Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt weiterhin durchgehen lassen.
Es ist ein Rätsel, warum irgendjemand immer noch die Lüge glaubt, dass die New York Times und andere Mainstream-Medien eine „objektive Berichterstattung“ vertreten.
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Die Werte des Westens haben die gleiche Grundlage wie die des Ostens – im Widersacher Gottes.
Die absichtliche Weigerung der Journalisten, ihre Berichte auf Wahrheitsgehalt zu untersuchen, wie das einst zu ihrem Handwerk gehörte, ist nicht nur zeitlich bedingt, sondern zeigt auch die innere Haltung zu Israel.