Konflikt

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MitgliederUNO leugnet erneut jüdische Verbindung zum Tempelberg

Israel wird unter anderem aufgefordert, einseitige Maßnahmen in den „besetzten palästinensischen Gebieten“ einzustellen

Foto: Aharon Krohn/Flash90

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 1. Dezember mit überwältigender Mehrheit von 129 zu 11 Stimmen eine Resolution verabschiedet, die die jüdische Verbindung zum Tempelberg verneint. Dabei fordert man Israel unter anderem auf, alle einseitigen Maßnahmen in den besetzten palästinensischen Gebieten einzustellen. Weltweit werden alle Staaten aufgerufen, keine Änderungen der Grenzen von vor 1967 anzuerkennen und weder Hilfe noch Unterstützung für illegale Siedlungsaktivitäten zu leisten.

Desweiteren wurde der Resolutionstitel „Jerusalem“ angenommen, in der die Versammlung ihre Entschlossenheit bekräftigt, dass alle Maßnahmen der „Besatzungsmacht Israel“, die darauf abzielen, der Heiligen Stadt Jerusalem ihre Gesetze, Rechtsprechung und Verwaltung aufzuzwingen, illegal sind. Hierbei wurde an eine Presseerklärung des Sicherheitsrats zu Jerusalem aus dem Jahr 2015 erinnert, wo gefordert wird, den historischen Status quo am „Haram al-Sharif“ unverändert beizubehalten.

Der Vertreter der Vereinigten Staaten wies darauf hin, dass in dieser Resolution nur von Haram al-Sharif und nicht von „Haram al-Sharif/Tempelberg“ die Rede sei, womit die gemeinsame Geschichte der heiligen Stätte anerkannt...

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Patrick Callahan

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