Der Tempelberg: Haus des Gebets für alle Nationen

Rabbi Yehudah Glick wäre beinahe umgebracht worden, weil er dafür eintritt, Juden und Christen das Gebet auf dem Tempelplatz zu ermöglichen. Am 29. Oktober 2014 war er auf offener Straße von vier Kugeln getroffen worden. Tommy Müller von Israel Heute sprach mit ihm über den Mordversuch und über seine Vision.

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Rabbi Yehudah Glick wäre beinahe umgebracht worden, weil er dafür eintritt, Juden und Christen das Gebet auf dem Tempelplatz zu ermöglichen. Am 29. Oktober 2014 war er auf offener Straße von vier Kugeln getroffen worden. Tommy Müller von Israel Heute sprach mit ihm über den Mordversuch und über seine Vision.

Israel Heute: Wie fühlen Sie sich?

Yehuda Glick: Ich fühle mich von Gott gesegnet. Und von den vielen Menschen, die für mich gebetet haben. Ich fühle mich spirituell stärker, weil ich so viel Liebe aus aller Welt bekommen habe, von Juden und Nichtjuden, sogar von einigen Moslems. Sie alle denken, dass ein Mensch, der für die Freiheit kämpft, kein Ziel für Angriffe sein darf. Das Wissen, dass immer mehr Menschen verstehen, dass es Dialog statt Gewalt braucht, macht mich stärker.

Erinnern Sie sich an den Angriff?

Sehr genau. Unsere jährliche Konferenz war gerade zu Ende, ich war dabei, einige Sachen ins Auto zu packen. Dieser Gentleman kam auf seinem Motorrad. Er sagte: „Tut mir sehr leid, du bist ein Feind des Islam.“ Er schoss viermal, ich ging zu Boden, hörte meinen Freund schreien: „Rabbi Glick, wir brauchen Sie! Gehen Sie nicht von uns!“ Ich begriff noch, wie ernst meine Situation war, dann weiß ich nichts mehr. Zwei Wochen später wachte ich im Krankenhaus auf.

Warum riskieren Sie für den Tempelberg Ihr Leben?

Fremdenführer ist mein Beruf. Ich kann Ihnen sagen, dass viele Tou risten nicht nach Israel kommen, um die Strände zu sehen, sondern weil es der einzige Ort der Welt ist, an dem man die Bibel aufschlagen und in ihren Fußstapfen laufen kann. Und der heiligste Ort der Welt – nicht nur für Juden, sondern für jeden, der an einen Einzigen Gott glaubt – ist der Tempelberg.

Lesen Sie das vollständige Interview in der neuen Ausgabe von Israel Heute. Hier finden Sie auch viele weitere interessante Hintergrundberichte!

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