Kurz vor Beginn des jüdischen Neujahrsfestes haben sich Palästinenser am Sonntagmorgen in der Al Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg verbarrikadiert. Polizeikräfte haben das Gebäude gestürmt und dabei Teile der Kampf-Ausrüstungen der Palästinenser beschlagnahmt. Die Randalierer warfen Feuerwerkskörper und Steine auf die Polizisten, als diese versuchten, die Aufrührer in die Moschee zu drängen.
Tempelberg
Ein christlicher Tourist aus Frankreich wurde am Dienstag von einem moslemischen Mob auf Tempelberg angegriffen, als er eine israelische Flagge auf dem heiligsten Ort der Juden schwenkte.
Arabische Jugendliche haben am Sonntag auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee randaliert und israelische Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern beschossen. Mehrere Beamte wurden verletzt. Nach Polizeiangaben hatten sich die Jugendlichen in der Moschee verbarrikadiert, um jüdische Besucher angreifen zu können. In Israel wurde am Sonntag der Fastentag Tisha B’Av begangen, an dem die Zerstörung des Ersten und Zweiten Tempels betrauert wird.
In der Bibel werden nur drei Orte erwähnt, die gegen Geld gekauft wurden. Das von Abraham gekaufte Machpela-Feld in Hebron, das Feld bei Sichem, das Jakob erworben hat und wo Joseph begraben wurde, und der Berg Moriah mit der Tenne Ornans, die David kaufte.
Rabbi Yehudah Glick wäre beinahe umgebracht worden, weil er dafür eintritt, Juden und Christen das Gebet auf dem Tempelplatz zu ermöglichen. Am 29. Oktober 2014 war er auf offener Straße von vier Kugeln getroffen worden. Tommy Müller von Israel Heute sprach mit ihm über den Mordversuch und über seine Vision.
Das Amtsgericht von Jerusalem hat in der letzten Woche bestätigt, dass es für Juden (und somit auch für christen) erlaubt ist, auf dem Tempelberg zu beten – trotz gewalttätigen Ausschreitungen von Moslems.
Die Zahl der jüdischen Besucher auf dem Tempelberg ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Und das trotz der ständigen Bemühungen der muslimischen Verwaltung, Nicht-Muslime davon abzuhalten, die heilige Stätte zu betreten, und trotz des weiter bestehenden Verbotes für Juden und Christen, dort zu beten. Zaghafte Versuche israelischer Abgeordneter, die Situation zu ändern, hatten zu gewalttätigen Massenprotesten von Muslimen geführt. Jordanien zog im November sogar seinen Botschafter ab.



