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MitgliederGaza-Flottille sucht die Konfrontation

Trotz Warnungen aus Italien und Angeboten für eine sichere Verteilung der Hilfsgüter halten die Aktivisten an ihrer Mission fest – es geht um Symbolik, nicht um Hilfe.

Die Sumud-Flottille ging während ihrer Reise vor der Küste von Sidi Bou Said, Tunesien, vor Anker. Foto: Adobe Stock

Seit Tagen versucht Italien, die internationale Global Sumud Flottille von ihrem riskanten Kurs nach Gaza abzubringen. Präsident Sergio Mattarella warnte, die Überfahrt sei ein „unverantwortliches Risiko“ für die Menschen an Bord. Außenminister Antonio Tajani sprach sogar von einer „hochgradig gefährlichen Provokation“. Rom schlug einen Ausweg vor: Die Hilfsgüter könnten auf Zypern entladen und von der katholischen Kirche verteilt werden. Ein Kompromiss, der für alle Beteiligten sicher gewesen wäre. Doch die Organisatoren lehnten ab.

Die Begründung war eindeutig: Wer diesen Weg wählt, erkennt Israels Blockade an. Und genau das wollen die Aktivisten nicht. Für sie ist die Fahrt weniger eine Hilfsaktion als vielmehr ein politisches Symbol. Es geht um Schlagzeilen und Bilder, die weltweit Beachtung finden sollen.

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Patrick Callahan

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