(JNS) Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf vorgelegt, in dem ein Mandat für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten beantragt wird, den Gazastreifen für die nächsten zwei Jahre zu verwalten – etwas, das weit hergeholt erscheint. Es gibt Probleme bei Personal und Finanzierung, zudem verweigern Hamas und die arabischen Staaten die Zusammenarbeit.
Tatsächlich ist Trumps Plan so problembehaftet, dass er einen soliden Plan B verlangt.
Die beiden größten, scheinbar unlösbaren Probleme, vor denen Trumps Vision steht, sind: erstens der unbeugsame Wille der Hamas, militärische und politische Macht im Gazastreifen zu behalten; und zweitens die absolute Weigerung arabischer Staaten, sich an einer militärischen Truppe zu beteiligen, die mit der Entwaffnung der Hamas und der Zerschlagung ihrer Herrschaft im Gazastreifen beauftragt wäre.
Im Gegensatz dazu würde Gazas Plan B, der bereits kurz vor dem Beginn steht, weder eine Kooperation der Hamas noch eine Durchsetzung durch arabische Kräfte erfordern. Israel hält derzeit rund 53 % vom Gazastreifen unter Kontrolle und teilt das Gebiet damit...
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Das Problem wäre aber das alte: der unter der Hamasherrschaft verbleibende Teil würde wieder aufgerüstet und in einigen Jahren würden wieder Raketen nach Israel fliegen. Und sicher würde die Hamas auch alles mögliche unternehmen, um diejenigen in der von Israel kontrollierten Zone, die mit Israel zusammenarbeiten, zu terrorisieren und zu ermorden. Die Tunnel dafür finden sich sicher. Der einzige Weg ist: ohne Hamas.