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Wer bestimmt, die Bibel oder die UN?

Während Araber in Israel volle Rechte genießen, zeigt die neue Resolution der UN wieder einmal den Antisemitismus dieser Institution.

Orthodoxe Juden und arabische Frauen schlendern durch die Mamilla Einkaufsmeile in Jerusalem
Orthodoxe Juden und arabische Frauen schlendern durch die Mamilla Einkaufsmeile in Jerusalem Foto: Sarah Schuman/FLASH90

Die UN-Generalversammlung hat entschieden, dass der Internationale Strafgerichtshof IGH gegen Israels „Besatzung“ im sogenannten Palästina vorhergehen muss. 87 Mitgliederländer stimmten für die Anti-Israel Resolution, 24 dagegen, wie Deutschland, Österreich, Italien, Ungarn, England und die USA. Die Welt wird sich niemals damit abfinden, dass Juden das volle und legitime Recht haben, in ihrem biblischen Heimatland leben zu dürfen. Ein Knackpunkt, woran alles scheitern wird. Wer bestimmt Israels Recht, im Land leben zu dürfen, die Bibel oder die UN?

Die UN-Generalversammlung hat den IGH um ein Gutachten zu den rechtlichen Folgen der israelischen Besatzung, Besiedlung und Annexion gebeten, einschließlich der Maßnahmen, die darauf abzielen, die Demographie, den Charakter und Status quo in Jerusalem zu verändern. Zudem soll Israel für diskriminierende Gesetze und Maßnahmen verurteilt werden. Der IGH mit Sitz in Den Haag, auch bekannt als Weltgerichtshof, ist das oberste UN-Gericht, das sich mit Streitigkeiten zwischen Staaten befasst. Seine Urteile sind bindend, obwohl der IGH nicht befugt ist, sie durchzusetzen.

Die Juden sind Schuld

Immer wieder wird Israel als Schuldiger dargestellt, als ob nur Israel für das Leiden der Palästinenser verantwortlich ist. Kein Wort über das radikale Hamasregime im Gazastreifen und die korrupte Fatah-Herrschaft in Ramallah. Alle wissen darüber Bescheid und die Mehrheit der Palästinenser kritisieren Hamas und Mahmud Abbas dafür. Aber all dies wird wegen Israels biblischem Anspruch auf das Land in den Schatten gedrängt. Als ob die Bibel für alles Übel schuld ist. „Kein internationales Gremium kann entscheiden, dass das jüdische Volk Besatzer in seiner eigenen Heimat ist. Jede Entscheidung eines Rechtsorgans, das sein Mandat von der moralisch bankrotten und politisierten UN erhält, ist völlig illegitim“, erklärte Israels UN-Botschafter Gilad Erdan.

Die Palästinenser sind von der UN-Resolution begeistert und hoffen, dass der Internationale Strafgerichtshof nun Israel für seine „Kriegsverbrechen verurteilen“ wird. PLO- und Palästinenserchef Mahmud Abbas betonte, es werde allmählich Zeit, dass Israel für seine Taten in Palästina die Verantwortung übernimmt. „Es ist an der Zeit, dass Israel ein Rechtsstaat wird und für seine anhaltenden Verbrechen gegen unser Volk zur Rechenschaft gezogen wird“, so Nabil Abu Rudeineh, Sprecher des palästinensischen Präsidenten Abbas.

Neue Regierung, altes Spiel

Nun muss Israels neue Regierungskoalition unter Benjamin Netanjahu sich damit befassen und der Weltöffentlichkeit erklären, dass Israel kein rassistischer Staat ist. Dies wird für die rechtsreligiöse bis ultraorthodoxe Regierung nicht leicht sein, besonders in Anbetracht der massiven Baupläne, die die Regierung im biblischen Kernland Judäa und Samaria durchziehen will. Premierminister Netanjahu muss zwischen den verschiedenen Kräften innerhalb seiner Koalition und den westlichen Beobachtern eine weise Politik führen. Um biblische Verheißungen umzusetzen muss Politik gemacht werden. In seiner Außenpolitik verteidigt Israel in bestimmter Weise die Bibel und damit ist die internationale Gemeinschaft nicht einverstanden. Für die UN ist die Bibel irrelevant. Dieses Thema muss Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof IGH anders darstellen und der Welt beweisen, dass eine jüdische Herrschaft ein Segen für die Palästinenser ist.

„Die verabscheuungswürdige Entscheidung wird die israelische Regierung nicht binden. Das jüdische Volk besetzt nicht sein eigenes Land und keine UN-Resolution wird diese historische Wahrheit verfälschen“, erklärte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu kurz nach dem Ende des Schabbat.

 

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Wer bestimmt, die Bibel oder die UN?”

  1. Jutta und Andreas Schmidt sagt:

    Ach Israel
    In der Verheißung hat Gott dir das Land gegeben und keine macht der Welt wird es die nehmen können. Dach nicht die UN . Vertraue einfach auf Gott unseren Schöpfer und der Rest der Welt muß sich fügen.
    Für mich ist und bleibt es das Land der Juden

    Gott segne Dich
    Andreas

  2. hdfuerst sagt:

    Der allmächtige Gott, dessen Name Jehowah ist, hat durch seine Propheten in der Bibel seinen Willen und Vorhaben vorausgesagt. Er hat die Nationen davor gewarnt, sich IHM zu widersetzen. Er warnt sie davor und gibt als Strafe an, das diese in ein Chaos gestürzt werden. Er weiß, das die Völker fast alle Demokratien haben und somit die Mehrheit des Volkes sein Schicksal bestimmt. Das sollten die Bürger dieser Völker vor Augen haben.

  3. marie.luise.notar sagt:

    Auch Israel Kampf ist–leider– nicht gegen Fleisch und Blut, sondern>>
    Eph 6:12 denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen MÄCHTE DER BOSHEIT in den himmlischen Regionen. Letztlich ist es kein Geringerer als SAtan, der viele Register zieht, damit
    Gottes Plan in Sachen Israel NICHT in Erfüllung geht. Mögen sich viele Fürbitter für Gottes Erbe einsetzen.

  4. Serubabel Zadok sagt:

    Die israelische Regierung darf sich vom internationalen Strafgerichtshof nicht beeinflussen lassen und muss seine Bebauungspläne unbedingt durchsetzen. Es hat sich kein anderes Land oder Gesellschaft in Israels Innenpolitik einzumischen, so wie Israel sich auch nicht in innerpolitische Angelegenheiten von anderen Ländern einmischt. Kein Land hat einem anderen Land zu sagen, wo es bauen darf und wo nicht. Die ganzen Flüchtlinge, die seit kurzem ins Land gekommen sind, brauchen unbedingt Wohnungen. Israel muss mehr Wohnungen bauen, egal was andere Länder dazu sagen.

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