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MitgliederWas Israel wusste und warum es darüber schweigen musste

Seit Monaten verfügt Israel über hochbrisante Geheimdienstinformationen, die das Vertrauen in manche Friedens- und Normalisierungsbemühungen im Nahen Osten erschüttern könnten.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einer Sitzung des Außen- und Verteidigungsausschusses der Knesset in Jerusalem. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Nach Informationen, die inzwischen auch in israelischen Medien diskutiert werden, soll ein arabischer Staat einem anderen geraten haben, ein Abkommen mit Israel lediglich als taktische Atempause zu nutzen, um später, nach einer Phase der Aufrüstung, erneut gegen den jüdischen Staat vorzugehen. Israel Heute ist der Inhalt dieser Informationen bekannt. Bislang darf man darüber nicht berichten, da die militärische Zensur eine Veröffentlichung untersagte. Sollten sich diese Erkenntnisse bestätigen, könnten sie erklären, warum Jerusalem in den vergangenen Monaten bei Gesprächen über Normalisierung, territoriale Zugeständnisse und regionale Sicherheitsabkommen außergewöhnlich zurückhaltend agierte. Es gibt auch andere in Israel, die vermuten, dass die Veröffentlichung der Informationen nicht zufällig erfolgte, sondern auch dazu dienen soll, Netanjahus harte Linie gegenüber einem möglichen Abkommen mit dem arabischen Staat und seinen Verzicht auf vorschnelle Zugeständnisse sicherheitspolitisch zu rechtfertigen.

Nach den vorliegenden Informationen riet ein arabischer Staat einem anderen arabischen Staat, gerade jetzt ein Friedens- oder Normalisierungsabkommen mit Israel zu schließen, nicht als...

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Patrick Callahan

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