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MitgliederVon Gaza bis Sydney: „Maoz Tzur“ und geistiger Widerstand

Ungewissheit und Angst werden Teil unserer Realität bleiben, doch das Licht unseres Glaubens wird weder flackern noch erlöschen.

Ein Terrortunnel der Hamas im südlichen Gazastreifen, 20. November 2025. Bildquelle: IDF.

(JNS) Tief in einem dunklen Tunnel unter Gaza zündete vor zwei Jahren eine Gruppe von sechs israelischen Geiseln Chanukka-Kerzen an und sang das Feiertagslied „Maoz Tzur“. Dieses kaum vorstellbare Geschehen, festgehalten in einem kürzlich veröffentlichten Video, das vom israelischen Militär in Gaza geborgen wurde, verkörperte eindrucksvoll, wie dieses Gebet die geistige Stärke des jüdischen Volkes in Zeiten der Herausforderung widerspiegelt. Betrachtet man diese Aufnahmen heute – im Wissen, dass nur acht Monate nach der Aufnahme des Videos alle sechs Geiseln in Gefangenschaft ermordet wurden –, sind die Szenen ebenso herzzerreißend wie inspirierend.

Nur drei Tage nachdem diese Videos die jüdische Welt bewegt hatten, wurden bei einer Chanukka-Veranstaltung am australischen Bondi Beach 15 Menschen erschossen, darunter der Chabad-Rabbiner Eli Schlanger. Die Welt wurde verdunkelt, noch bevor die Sonne unterging, um die Entzündung der Chanukkia in der ersten Nacht einzuleiten. Dennoch zündeten Millionen Juden weltweit weiterhin Kerzen an und sangen „Maoz Tzur“.

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Patrick Callahan

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