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MitgliederEin Gedanke zu Chanukka: Hütet die Glut!

Warum Chanukka mehr ist als ein Lichterfest und was die „Glut der Hoffnung“ für Israel heute bedeutet. 

Chanukka
Mehrere Chanukka-Leuchter werden im Jerusalemer Stadtteil Mea Shearim am vierten Abend des Chanukka-Festes entzündet. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Beim gemeinsamen Redaktionsessen zu Chanukka in Jerusalem gab mir David Shishkoff, einer meiner Mitarbeiter aus dem Norden, einen wichtigen Gedanken mit auf den Weg: was es heißt, die „Glut der Hoffnung“ zu bewahren. Das ist ein hebräischer Begriff von großer Bedeutung. Dieser Satz fiel in einer Runde, die so vielfältig ist wie das Land selbst. Nicht alle in unserem Team teilen dieselbe politische Linie, jeder hat seine eigene Vision für Israels Zukunft und Charakter. Doch genau diese Vielfalt ist gut und wichtig, und sie spiegelt sich, wie ihr sicher bemerkt habt, auch in den Berichten auf unserer Webseite wider. Eigentlich ist das die uralte Botschaft von Chanukka, dem Fest, in dessen Licht wir diesen Gedanken beim Abendessen teilten. Wir müssen uns bemühen, die „Glut der Hoffnung“ zu bewahren, und das muss jeder für sich selbst lernen.

Als die Makkabäer damals den Tempel betraten, fanden sie nur Ruinen und Entweihung vor, eine dicke Schicht aus Asche. Doch darunter...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Ein Gedanke zu Chanukka: Hütet die Glut!”

  1. Rolf Zeidler sagt:

    Deine Gedanken berühren tief, sie sprechen von einem Kern in uns Menschen, der bewahrt wird oder auch nicht. So wie die kostbare Perle, für die ich bereit sein sollte, alles zu geben. Sie wird letztlich verantwortlich sein dafür, dass Leben zur Reife und Frucht gelangt, oder ob es als fades Salz von den Menschen zertreten wird.

  2. Susanne Bogenmann sagt:

    Deine Gedanken, lieber Aviel, berührten mich sehr tief, klangen an in meinem Herzen. wo die Hoffnung bleibt keimt das Leben und Neues wird entstehen!
    Chag chanukka sameach dir lieber Aviel und und den Deinen
    Susanne

  3. Jochen Fett sagt:

    Lieber Aviel,
    danke für das teilen deiner Gedanken und weitergeben des Erlebens im heiligen Land. Ich lese gerade das Buch Sacharja. Am Ende des Buches werden unschöne Dinge beschrieben, aber auch das festhalten unseres Gottes an seinem auserwählten Volk. Murren können auch andere Völker und Menschen.
    Erwählung ist kein Freibrief für Leben ohne Leiden. Wer liebt sorgt auch für Respekt und Konsequenz . Heiligkeit bleibt Gottes Ureigenschaft. Aber auch Vergebung und Liebe zu den Menschen, besonders seinem Volk. Widerstandsfähigkeit und Einigkeit sind eurem Volk ureigen. Chanukka ist Besinnung auf Leben nach dem Leiden. Wir als Christen feiern das Licht als Hoffnung durch Vergebung. Doch teilen wir das Leid dieser Welt und besonders das deines Volkes. Möge das Licht unsere beide Hoffnung sein. Auf den der es geschenkt hat. Trotz aller Asche und Trauer dieser Zeiten und der eigenen Schuld.
    Frohes Chanukka
    Jochen

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