In der aktuellen Folge unserer Videopodcast-Serie sprechen Aviel Schneider und Dov Eilon über die wachsenden Spannungen mit Iran und der Hisbollah. Sie fragen sich, ob der Krieg tatsächlich zu Ende ist – oder ob Israel bereits auf die nächste Eskalation zusteuert.
Obwohl viele Schlagzeilen den Eindruck vermitteln, dass Ruhe eingekehrt sei und die Reservisten in ihren Alltag zurückgekehrt sind, zeigt die Lage vor Ort ein anderes Bild. Aviel und Dov sprechen über die anhaltenden Drohungen aus Teheran, darunter Warnungen vor massiven Raketenangriffen, und darüber, warum Israel kaum gewillt sein dürfte, auf einen Erstschlag zu warten.
Hinzu kommen Berichte aus Jerusalemer Stadtvierteln über ungewöhnlich intensive Aktivitäten israelischer Kampfjets – Erinnerungen an die Tage vor dem Angriff auf iranische Ziele am 12. Juni. All das wirft die Frage auf, ob Israel erneut eine größere militärische Operation vorbereitet.
Auch die Nordfront bleibt instabil: Die Hisbollah setzt ihre Angriffe über die Grenze hinweg fort, während Israel mit präzisen Schlägen im Süden des Libanon reagiert. Gleichzeitig wächst in Teilen des Libanon der Unmut über die Hisbollah, doch die libanesische Armee ist nach wie vor nicht in der Lage, die Miliz zu entwaffnen – ein weiterer Faktor, der eine neue Eskalation wahrscheinlich macht.
Außerdem beleuchten Aviel und Dov die politischen Veränderungen im Gazastreifen, wo erstmals seit Jahrzehnten internationale Kräfte mit Zustimmung Israels in das Gebiet einrücken. Dazu kommen neue Schritte des UN-Sicherheitsrats in Richtung eines palästinensischen Staates, die das regionale Gleichgewicht zusätzlich beeinflussen.
Zum Abschluss werfen die beiden einen Blick auf mögliche Auslöser eines größeren regionalen Konflikts: die inneren Krisen im Iran, den Einfluss der USA unter Präsident Trump und die unberechenbare Dynamik, die den Nahen Osten auch heute noch bestimmt.
Hier die neue Folge unserer Videopodcast-Serie:
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Ps 83 definiert die aktuelle Feindeslage, mit biblisch-alten Ländernamen ziemlich genau