(JNS) Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben sich darauf geeinigt, die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen, falls bis August kein Fortschritt bei einem Atomabkommen erzielt wird. Das gaben die drei Länder am Mittwoch laut der Nachrichtenagentur AP bekannt.
Die Botschafter der drei Staaten bei den Vereinten Nationen trafen sich am Dienstag, um die Angelegenheit zu besprechen. US-Außenminister Marco Rubio thematisierte das iranische Atomprogramm zudem in einem Telefonat am Vortag, wie US-Beamte mitteilten.
„Ohne eine feste, greifbare und überprüfbare Verpflichtung Irans werden wir dies spätestens bis Ende August tun“, erklärte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot und fügte hinzu, dass die Staaten sich in ihrem Vorgehen „im Recht“ sehen.
Die europäischen Länder hoffen, mit diesem Druck das iranische Regime dazu zu bewegen, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation wiederherzustellen. Die Islamische Republik hatte im Juli ein Gesetz verabschiedet, das die Zusammenarbeit mit der Behörde aussetzt, und deren Mitglieder ausgewiesen.




