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Tausende Christen stehen auf dem Amsterdamer Dam für Israel – trotz Regen und niederländischem Boykott

Während die niederländische Regierung Waren aus Judäa und Samaria boykottiert, versammelten sich Tausende Christen auf dem Amsterdamer Damplein – mit einer riesigen israelischen Flagge und einer klaren Botschaft: Wir stehen zusammen.

Außenansicht des Israel Products Center (IPC) in Nijkerk, Niederlande, 26. August 2026. Das IPC klagt vor einem Gericht in Den Haag gegen das geplante Handelsverbot mit israelischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland. EPA/SEM VAN DER WAL
Außenansicht des Israel Products Center (IPC) in Nijkerk, Niederlande, 26. August 2026. Das IPC klagt vor einem Gericht in Den Haag gegen das geplante Handelsverbot mit israelischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland. EPA/SEM VAN DER WAL

Während die niederländische Regierung einen Importstopp für Waren aus Judäa und Samaria verhängt und ein Gericht diesen diese Woche bestätigt hat, schickt das niederländische Volk eine gegenteilige Botschaft: Tausende Christen versammelten sich am Donnerstagabend auf dem historischen Damplein in Amsterdam, rollten eine riesige israelische Flagge aus und riefen ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat aus.

„Ihr sendet eine Botschaft der Wahrheit“

Der israelische Botschafter in den Niederlanden, Zvi Vapni, dankte den Teilnehmern in einer Videobotschaft, die auf der Bühne des Platzes eingespielt wurde – „trotz Regen und Wind“, wie er betonte. „Was ihr heute Abend hier tut, ist erstaunlich – und ich verbeuge mich vor euch allen. Ihr sendet eine Botschaft der Wahrheit über Lügen, des Mutes über die Angst. Ihr sendet die Botschaft: ‚Wir stehen zusammen, weil wir die Wahrheit kennen.'“

Die israelische Botschaft in Den Haag veröffentlichte Bilder und Videos der Kundgebung auf X mit den Worten „Hartverwarmend!“ – herzerwärmend – und dankte „unseren niederländischen Freunden Israels“ mit dem hebräischen Ausdruck „Toda Raba“.

Niederländischer Boykott trifft Israel – Israel reagiert mit Konsequenzen

Die Kundgebung findet zu einem politisch brisanten Zeitpunkt statt: Das Haager Gericht wies am Mittwoch die Klagen des Israel Product Center und der European Jewish Association gegen den niederländischen Importboykott für Waren aus Judäa und Samaria sowie den Golanhöhen zurück. Der Boykott tritt am 22. September in Kraft – vorsätzliche Verstöße gelten als Straftat und können mit bis zu sechs Jahren Haft oder einer Geldstrafe von bis zu 103.000 Euro geahndet werden.

Israel hat auf den Boykott bereits reagiert: Außenminister Gideon Sa’ar ordnete an, die Niederlande aus dem von den USA geführten International Gaza Support Center (IGSC) in Kiryat Gat zu verweisen – einem Koordinierungszentrum für humanitäre Hilfe in Gaza. Eine direkte Konsequenz, die zeigt, dass Jerusalem den niederländischen Schritt nicht kommentarlos hinnimmt.

Die Bilder vom Amsterdamer Damplein jedoch zeigen das andere Gesicht der Niederlande – jenes Landes, in dem Tausende Menschen trotz schlechten Wetters und trotz einer Regierungspolitik, die Israel angreifr, aufstehen und sagen: Wir sind auf eurer Seite.

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Patrick Callahan

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