Hunderte Hamas-Terroristen haben sich in den letzten Tagen mit erhobenen Händen in verschiedenen Gebieten im Gazastreifen ergeben. Eine Massenkapitulation. Ohne Kleider, nur in Unterhosen stehen die Männer umzingelt von israelischen Soldaten mit erhobenen Armen und ihren Ausweisen in ihren Händen. Woanders sitzen die Verhafteten nacheinander mit Augenbinden und gefesselten Händen auf der Straße zwischen den Trümmern. Oder israelische Armeelastwagen transportieren die verhafteten Männer in geschlossenen Zonen, wo jeder einzelne verhört wird. Wer kein Terrorist ist, der wird freigelassen – und glaubt mir, Israel hat seine biometrischen Techniken und andere Mitteln dies exakt zu ermitteln. Stimmt, das sind dramatische Bilder, demütigende und erbärmliche Fotos. So denken bestimmt viele unserer Leser. Und diesbezüglich möchte ich euch ansprechen.
So about those photos of the underwear-clad Palestinians surrendering in Gaza, you can see from the footage here one of the Hamas terrorist handing over his assault rifle.
I’m going to wait for an apology for all those who rushed to condemn Israel …
— Arsen Ostrovsky 🎗️ (@Ostrov_A) December 9, 2023
Nein, aus meiner Sicht machen wir nicht etwas Menschenunwürdiges oder Spöttisches. Alles hat seinen Grund dafür. Erstens leben wir in einer anderen Region und zweitens sind wir mit einer neuen Situation konfrontiert. Zur Erinnerung, die barbarischen Hamas-Terroristen haben den israelischen Zivilisten am 7. Oktober nicht das Privileg gegeben, sich bis zur Unterhose auszuziehen und sich mit erhobenen Händen zu ergeben. Nein, alles, was sich bewegte, ob Baby, Kinder, Mütter, Frauen, junge Menschen in der Party, Soldaten, Erwachsene und sogar Haustiere, wurden abgeschlachtet. Ich habe noch nie ein Bild gesehen, in dem Israelis mit erhobenen Händen vor Terroristen standen. So gesehen sind die israelischen Soldaten schon von vornherein barmherzig während sie vor potenziellen Terroristen in Unterhosen stehen.
Aber im Ausland werden diese Fotos oft missverstanden und als demütigend ausgelegt, auch unter Christen. Wenn am schwarzen Schabbat die volle Mehrheit der Christen Mitleid mit dem jüdischen Volk in Zion hatte, so kühlt sich mit solchen Fotos dieses Mitleid für Israel langsam aber sicher ab. Christen stöhnen und verlieren die Geduld mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. „Das ist ein einziges Gejammer.“ Diese Christen stehen weder auf der Seite Israels noch auf der Seite der Palästinenser. Sie setzen sich oft nur für ihre Glaubensgeschwister in Jesus Christus ein, die sowohl in Israel als auch im Gazastreifen leben. Diese Christen meinen mit ihrer lieblichen Neutralität noch heiliger und gläubiger zu sein, aber vergessen, dass selbst der Gott der Bibel nicht neutral war. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs war immer auf der Seite seines Volkes. Dass er sein Volk ab und zu bestraft hat ist eine andere Sache, aber Gott hat Tacheles gemacht und der Welt und sich selbst nichts vorgemacht. Christen messen Israel gemäß ihren christlichen, humanen und lieblichen Vorstellungen, die oft nichts mit der Realität gemeinsam haben, erst recht nicht mit der Bibel.
Diese Palästinenser in Unterhosen im Stadtzentrum von Gaza, in Jebaliya oder in Khan Yunis sind nicht unschuldig. Sie versuchten entweder Israel vor zwei Monaten zu vernichten oder sie bejubelten die Terroristen für das „heroische Massaker“ im Süden. Bestimmt erinnert ihr euch noch an die Filme und Fotos. Und wer nicht gesündigt hat, der wird nach dem Verhör von den israelischen Streitkräften freigelassen. Ja, in der Welt, in der wir leben, ist das ein Privileg nicht automatisch aus blinden Hass erschossen zu werden, nur weil es Palästinenser sind. Die Hamas-Terroristen waren wie Löwen gegenüber israelischen Babys, Kindern und Frauen, aber gegenüber israelischen Soldaten sind sie wie Kaninchen. In der arabischen Welt sind die Medien von den Bilder kapitulierter Hamas-Terroristen schockiert und suchen nach dem Löwen, der vorher nur brüllte und nicht mehr zu finden ist. Es stimmt auch, dass man sich im Land darüber streitet, inwiefern diese Fotos Israels Image in der Weltöffentlichkeit helfen oder ob dies mehr eine Art Selbstbefriedigung für die israelische Gesellschaft ist.
The Israelis drop a new leaflet that appears to mock the Hamas leadership and it prescribes a known Arabic saying:
„A lion in peace, a Rabbit in war“ pic.twitter.com/X89R3Sb2MQ
— Gaza Report – اخبار غزة (@gaza_report) December 10, 2023
Israel warf ein neues Flugblatt ab, das die Hamas-Führung zu verspotten scheint und ein bekanntes arabisches Sprichwort vorschreibt: „Ein Löwe im Frieden, ein Kaninchen im Krieg.“ Mit anderen Worten, im Kampf sind die Hamas-Terroristen feige!
Die Terroristen, die in den letzten Tagen kapitulierten und sich den israelischen Streitkräften übergaben, sagten in ihren Verhör, dass sie sich ergeben haben, weil sie den Kontakt zur Führung verloren hätten und nicht wussten, was sie tun sollten, sodass ihnen keine andere Wahl blieb. Israel sieht darin den ersten Zusammenbruch in der Hamasführung und -kontrolle nach der Bodenoffensive im südlichen Streifen bei Khan Yunis. So sind auch die ersten Veränderungen im Verhaltensmuster der Terrorführung zu beobachten. Gemäß Israels Sicherheitsquellen deutet dies darauf hin, dass die Führungsspitze der Hamas in Khan Yunis ihr persönliches Überleben vorzieht und damit die gesamten Terroristen auf dem Feld im Stich lässt.
Aus Sicherheitsvorkehrungen müssen sich die verhafteten Palästinenser bis auf die Unterhosen ausziehen, denn aus langjähriger Erfahrungen haben sich palästinensische Terroristen mit versteckten Sprenggürteln unter den Kleidern in die Luft gesprengt, als ihnen israelische Soldaten näher kamen. Also nicht aus irgendwelchen Entwürdigungsgründen, sondern rein technisch, wegen der Sicherheit. Jetzt kann man natürlich fragen, weshalb diese Fotos an die Öffentlichkeit kommen müssen. Das gehört mit zum psychologischen Kampf im Krieg mit der Hamas. Diese Fotos gelangen auch in die palästinensischen Netzwerke und Medien und kreieren innerhalb der palästinensischen Bevölkerung eine Niedergeschlagenheit und Verzweiflung. Auch das kritisieren gläubige Christen, sie halten solch ein unverschämtes Verhalten gegenüber den Palästinensern nicht nötig sei. Ich schreibe das, weil ich solche Menschen kenne. Diese finden es nicht „christlich“ und angebracht, wenn im Krieg Feinde so behandelt werden.
Western and international mouthpieces are now immediately outraged by the „humiliation“ of unharmed, forcibly unarmed, #Gazan men or #Hamas soldiers made to sit in their underwear–than they ever were by the #10/7 #gangrapes, butchery, #mutilation, torture, murder, and… pic.twitter.com/nAzlzTiJtC
— Phyllis Chesler (@Phyllischesler) December 9, 2023
Sie richten Israels Verhalten gemäß ihrer „christlichen Maßstäbe“ und in diesem Fall verliert Israel etliche Punkte. Nun höre ich auch schon Beschwerden in christlichen Kreisen, „warum Israel so schonungslos, übermäßig und gewaltsam im Gazastreifen operiert und damit kollektiv die palästinensische Zivilbevölkerung bestraft“. Israel bestraft keinen, Israel verteidigt sich! Und wenn jemand bessere Vorschläge hat, dann soll er dies Israel erst einmal vormachen. In der Theorie ist alles leichter gedacht und ausgesprochen. Besonders aus der Ferne, auf den schnuckligen und beschneiten Weihnachtsmärkten, weiß man oft alles besser. Wisst ihr wie viele Israelis diese Weihnachtsmärkte in Europa lieben? Wisst ihr wie viele Israelis die Skisaison in diesem Winter im Zillertal, auf den Dolomiten, in Val Tourens oder in St. Moritz verpassen?
Ein Großteil der jungen Soldaten und Reservisten sind zu dieser Zeit normalerweise schon bei euch oben auf den Bergen und sausen die Pisten runter, auch ich und meine Familie und meine Freunde. Im Winter sind die Skipisten bei euch von Israelis überfüllt, aber nicht in diesem Jahr. Glaubt mir, zwischen Krieg oder Ski würde jeder einen Skiurlaub in den Alpen wählen. Aber alles hat seine Zeit, jetzt ist Krieg und Ski muss warten, bis die Hamas vernichtet ist. All denjenigen die ungeduldig mit Israel sind, weil in den Medien alles so schlimm aussieht, sage ich, habt Geduld. Glaubt mir, wir wollen alles schnell vorüber haben und in Ruhe leben. Eins ist jedoch sicher, Israels Ethik und Verhalten in Kriegen kann kein anderes Volk so schnell nachmachen. Das sage ich nicht aus Angeberei, sondern aus eigener Erfahrung. Aber manchmal – wie jetzt – haben wir keine andere Wahl und müssen härter eingreifen, aber alles im Rahmen der biblischen Kriegsgesetze: „Wenn du wider deinen Feind in den Krieg ziehst und Rosse und Wagen siehst, ein Volk, das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, der dich aus Ägypten heraufgeführt hat, ist mit dir.“ Und wem die biblischen Kriege nicht genügend „christlich“ waren, der hat wahrscheinlich ein kleines Problem mit der Bibel.
IDF reagiert
Die Kritik wegen der Terroristen in Unterhosen wurde von der israelischen Armee wahrgenommen. Man scheint verstanden zu haben, dass diese Bilder dem Ansehen der Armee schaden könnten. Wenig später gab es dann auch schon Bilder von festgenommenen Verdächtigen, diesmal angezogen.
Terrorist surrendering continues. Their spirit is being crushed. pic.twitter.com/u1yRIKnSzs
— Mossad Commentary (@MOSSADil) December 11, 2023





Klasse Artikel! 🙂
Ich erinnere mich noch gut an die Bilder der Geiseln/Toten vom 07. Oktober – in Unterhosen, zum Zweck der Erniedrigung. Sollen die doch selbst erleben wie das ist-die Hamas-Ratten und die „unschuldigen“ Palästinenser.
Und christlich und biblisch geht ja manchmal seeehr weit auseinander-Leute die sowas sagen lesen ja nur das Neue Testament, weil der „strafende“ Gott ist nicht Jesus mein bester Freund, der mich so liiiiiiiieb hat. Solche Leute finden auch Selbstverteidigung und schlagen blöd. Und die spielen auch nur Spiele, wo alle gewinnen…Schmendricks!
Ich persönlich finde gar nichts Negatives an diesen israelischen FAkten und Fotos, es ist Krieg und Krieg hat ganz eigenen Maßstäbe und Regeln. Kritisieren ist IMMER LEICHTER als es selber besser machen….Immer auch in der Politik
und sonst wo…
Ich kann Aviel Schneider nur zustimmen.
Leider nimmt das Verständnis für Israel hier in Europa immer mehr ab und gleichzeitig versuchen viele die Hamas zu entschuldigen, so nach dem Motto „Wer weiss vielleicht hat Israel doch …“
Für mich gibt es keine Entschuldigung und wer mit der Hamas sympathisiert muss aus meiner Sicht mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen.
Der Allmächtige segne Israel.
Klare Ansage von Aviel!
Israel gibt genau die richtige Antwort auf 10/7.
Ich bin mir sicher, daß jetzt noch weitere Antworten an die anderen Terror-Organisationen des Iran folgen werden…
Ausgezeichneter Kommentar, Aviel!
Dem ist nichts hinzuzufügen. 👌
Dieser Beitrag, perfekt. Genauso ist die Wahrheit. Über gut vier Jahrzehnte war ich Polizist – die Erfahrung ist, gewaltbereite Tatverdächtige exakt so behandeln, wie die IDF dies macht (mit Sicherheit auch “ Schritt und Mundhöhle“ untersucht). Wer sich nach dem 07.10. über so ein realistisches Bild mokiert, der sollte sich mal eine Frage stellen: Wurden die Überfallenen so behandelt? Und wer fragt nach dem Verursacher? Die IDF handelt in allem exakt nach den Konventionen (eigentlich noch vorauseilend humaner als es notwendig wäre) und wird in vielen Medien und auch den parteiischen UN inkl. EU negativ bewertet. Die glauben alle noch an eine Zwei-Staaten-Lösung. Stellt Euch vor, die Westbank wäre Palästina-Gaza. Geht nicht. Mit diesen Unruhestiftern und Terroristen (Schwarzer September 1970/71 Jordanien, auch Libanon u. a.) will doch keiner der sog. „arab. Brüder“ zu tun haben.
Auch in Deutschland werden Häftlinge bei Haftantritt körperlich durchsucht und müssen sich dazu bis auf die Unterhose ausziehen. Selbst diese fällt für die Durchsuchung der Körperöffnungen. Ich verstehe daher diese ganze Aufregung nicht. Das ist ein völlig übliches Verfahren.
Ja, diese Christen sind zum Erbrechen! Wenn die Hamas – ein gewissenloses und blutrünstiges Räuberpack – Zetermordio schreit, das aus Schulen und Kindergärten schießt, wodurch sie die allein Schuldigen an jedem getöteten Palästinenserkind sind – dann ist es diesen Christen an den Opfern gelegen.
Dass dies zweitens alles aber einen jahrzehntelangen Vorlauf hat und Israel hier nicht nur auf den 7.Oktober reagiert, sondern vor die Notwendigkeit der kompletten Zerstörung einer beständig wachsenden eiternden Terrorquelle steht, die jahrzehntelang ihre Frauen und Kinder abschlachtete, tötete, umbrachte und dies auch weiter vorhat, das ist ihnen eigentlich gar nicht so vor Augen, ist ihnen nicht wesentlich im Moment und gehört nicht in ihr Denkmodell.
Diese Christen sind weder an der Wahrheit interessiert noch an Israel noch an Gottes Willen, Recht und Gesetz, der die Welt immer auch an ihrem Verhalten gegenüber Abraham und seinem „Nachkommen der Verheißung“ misst. Dabei ist es nicht nötig, Israel nach dem Mund zu reden oder schön zu malen, was sie auch falsch machen – die Propheten haben deutlich vorgemacht, dass dies nicht nötig ist. Man kann zu Israel stehen, ohne unangenehme Wahrheiten zu vertuschen. Aber die Wahrheit in Bezug auf Gaza ist klar, wer der Verursacher und wer derjenige ist, der sich zu wehren hat. Jeder getötete Palästinenser geht direkt auf die Kappe der Hamas, damit das mal klar ist.
„Wenn am schwarzen Schabbat die volle Mehrheit der Christen Mitleid mit dem jüdischen Volk in Zion hatte, so kühlt sich mit solchen Fotos dieses Mitleid für Israel langsam aber sicher ab.“ Also, bei mir hat sich nichts abgekühlt und ich bin Christ. Die Terroristen in Unterhosen können doch froh sein, dass sie noch leben! Es hätte auch anders ausgehen können! Viele dieser vermeintlichen jammernden „Christen“ sind keine echten Christen. Ich bete und hoffe, dass die Hamas Terroristen bald komplett besiegt sind. „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,1-2
Danke lieber Aviel für deine immer klaren Worte.
Mich wundert in unserer deutschen Gesellschaft schon lange nichts mehr.
Leider sind auch unter uns Christen sehr viele dabei die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Die malen sich ihren Kuschel-Jesus im Hirn aus und brauchen dazu am Sonntag noch eine Kuschelpredigt um auch ja dann durch die Woche zu schwingen und kluge Reden halten.
Es sind dämonische Kräfte, die sich hier offen zeigen. Natürlich erschüttert es alle, die diese Wirklichkeit ansehen müssen. Passt aber auf, was ihr „Israel“ vorwerft! Ich kenne kein anderes Volk, das so sehr getadelt und verachtend behandelt wird. Für diese Maßnahmen, die Israel unternimmt, steht Gott selbst dahinter, denn er selbst sagt, (Römer 13,4) dass die Obrichkeit von Gott selbst eingesetzt ist und sie in Sinne Gottes das Recht zum „Richten über das Böse“ hat. Gott sagt auch, dass er gibt und er nimmt. Gaza wurde von Gott schon in der Geschichte massiv gerichtet (Zephanja 4). Ihr Christen, passen wir sehr auf, was aus unseren Münder herauskommt, es ist oft unrein, nicht verhältnismäßig und oft nicht auf Rücksicht bedacht, dass wir, die Heiden, in die Wurzel Israel eingepfropft sind. Alles was wir sind, sind wir durch das Außerwählte Volk Israel und seinem Gott.