Die jüngsten Signale aus Teheran, das Atomprogramm auszusetzen oder gar aufzugeben, offenbaren keine neue Vernunft, sondern nackte Angst. Angst vor dem Volk, das nach den Massakern Anfang Januar nur auf ein Zeichen wartet, um den nächsten Aufstand zu entfachen. Wie einst die Herrscher in biblischer Zeit ihre Götzen „in Furcht fortwarfen“, so verliert auch das iranische Regime seinen selbstgeschaffenen Götzen der Unbesiegbarkeit. In dem Moment, in dem ein System seine eigenen roten Linien verwischt, zeigt es, dass sein Fundament bröckelt. Ein Iran, der bereit ist, sein Atomprojekt zu opfern, ist kein strategischer Partner, es ist ein System, das seine eigene Endzeit spürt.
Sollten die jüngsten Hinweise zutreffen, wonach das iranische Regime sogar bereit wäre, sein Atomprogramm aufzugeben oder auszusetzen, dann offenbart das keine diplomatische Öffnung, sondern eine tiefe Furcht vor dem eigenen Machtverlust. Gestern meldeten wir auf unserem Telegram-Kanal, dass die Mullahs in Teheran gemäß der New York Times bereit wären, „sein Atomprogramm ganz zu stoppen oder zumindest auszusetzen, um die angespannte Lage mit den USA zu beruhigen“. Die Quellen fügten hinzu, dass „Ali...
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