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MitgliederTacheles mit Aviel – Israels Dilemma zwischen Logik und Gefühl

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Nicht Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die sechs Geiseln ermordet, sondern die Hamas-Terroristen im Gazastreifen.

Netanjahu
Kundgebung für die Freilassung der von der Hamas entführten Israelis am 1. September 2024 vor dem Hauptquartier des Verteidigungsministeriums in Tel Aviv. Foto: Chaim Goldberg/Flash90.

Als sich die israelischen Soldaten dem unterirdischen Tunnel näherten, wurden die sechs Israelis Hersh Goldberg-Polin, Eden Yerushalmi, Carmel Gat, Alexander Lobanov, Almog Sarusi und Ori Danino brutal mit „Kopfschüssen und Schüssen ins Herz“ ermordet. „Die Leichen waren noch warm, als die israelischen Soldaten den Tunnel erreichten“, sagte mir eine Sicherheitsquelle. Wenn es jemanden (Bibi) gibt, der eine Geiselbefreiung blockiert, um den Sturz der Regierung zu verhindern, kann es auch jemanden (einen Gegner) geben, der eine Geiselbefreiung absichtlich vorantreibt, um die rechte Regierung zu stürzen?

Die Bergung der Leichen der sechs Geiseln hat den Staat Israel und seine Bürger zutiefst erschüttert. Aufgrund der anhaltenden Vernachlässigung der Geiseln wurden die sozialen Netzwerke mit Kritik an der Regierung und ihrem Vorsitzenden Benjamin Netanjahu überschwemmt, wobei einige Nutzer den vergangenen September als „Netanjahus schwarzen September“ bezeichneten. Die Medien beschuldigten die Regierung und Netanjahu, das Blut der erschossenen Geiseln an ihren Händen zu haben. „Netanjahu ist für den Tod der Geiseln verantwortlich, weil er politisch überleben will....

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5 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Israels Dilemma zwischen Logik und Gefühl”

  1. Danny sagt:

    Es tut echt weh diese Zeilen zu lesen, diese Zerrissenheit im Volk. Es müsste noch mehr zu Gott geschrien werden und noch mehr auf Gott vertraut werden. Wenn es jemanden gibt, auf den Verlass ist, dann er alleine. Er kann das Schicksal Israels wenden. Aber ich habe das Gefühl das alles, wirklich die ganze Welt am seidenden Faden hängt. Alles ist irgendwie miteinander verwoben und letztendlich ist diese Zerrissenheit und Ratlosigkeit, ja diese Verrücktheit und Unruhen global überall zu betrachten. Sind das vielleicht die letzten Stunden der Endzeit von denen uns die Bibel berichtet, bevor die Zukunft zur Gegenwart wird?

    Maranatha, HERR JESUS KOMM.

  2. spenglersilvia sagt:

    Ich habe gelesen: Die Mutter einer getöteten Geisel sagte, wenn ihr Sohn noch lebte, er wollte nicht, dass für ihn nur ein einziger Terrorist im Austausch freigelassen würde.
    Die ganze Welt ist mit Schuld an diesem Dilemma – die Staaten, die Israel Versprechen gaben und nicht einhielten. Die Journalisten, die mit Vermutungen und nicht Fakten Berichte weitergeben und im Voraus wissen wollen, was Israel plant. Da nützt hinterher keine Berichtigung – die Menschen bildeten sich aus Unkenntnis der Geschichte Israels bereits ein unumstössliches Urteil.
    Und – Juden streiten sich immer – das weiß ich von ihnen selbst aus Literatur,
    sogar aus Museen und von den Wahlen, die wiederholt werden, bis letztendlich
    Bibi wieder da ist. War es nicht so das letzte Mal? Und wer denkt an die Soldaten, die tapfer kämpfen und die Leichen bergen müssen? Ich könnte heulen, wenn ich daran denke. „Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“ Ist nicht fromm, aber stimmt. Ihr kämpft immer wieder gegen
    Amalek – und lasst sie immer laufen. Und die Hamas lacht; bei uns versteht auch keiner die Zusammenhänge und wissen nicht, was Fluss und See bedeutet.
    Wir haben auch gewählt – vorher habe ich recherchiert. Wer auch gewinnt, an Israel scheiden sich die Geister und das Denken hört auf. Die Regierungen werden nicht helfen wollen. Aber Beter gibt es schon, leider nicht einflussreich, aber mit warmem Herzen. Schalom! Gott allein überblickt das Dilemma. ER hilft und rettet allein.

  3. Kurt Schneiter sagt:

    ⁹Das Alles erinnert mich an den Auszug aus Ägypten der israeliten. Wie ging es da zu und her, wollte nicht das Volk Mose umbringen oder mindestens einen anderen Führer.
    Wowww es wiederholt sich offensichtlich gerade wieder?!
    Selbstverständlich weis dasVolk wieder mal was besser ist, sogar führende Polittiker, statt zusammenhalten. Mir kommt es gerade vor, als wollten die entsprechenden Politiker ihr Amt sichern.
    Allerdings, ich finde es ebenfalls schlimm was da abgeht. Allerdings will das ja die Hamas, warum sollen wir unter gehen, nehmen wir halt noch ein paar Juden mit, da diese Leben sowieso für die Hamas nicht zählen.
    Auch das ist Tacheles. Mein Tacheles

  4. rsh sagt:

    Ist das nicht ein häufiges Vorgehen von Folterknechten? Ein Opfer wird gequält, das nächste Opfer wie z.B. ein Angehöriger muss es mit ansehen. Das Ziel: Ein Einlenken, eine Unterschrift, ein Schuldanerkenntnis, das Akzeptieren eines militärischen Rückzugs … Hier geht es um Teile Israels, die Qual leiden von Terroristen.
    Sich dem beugen??

  5. Roland Kunz sagt:

    Es zerreisst einem das Herz, wenn man die Zerstrittenheit des Israelischen Volkes sieht und wie dieser abgrundtiefe Riss im Volk vor dem sich diabolisch freuenden Feind ohne Rücksicht auf die Konsequenzen zelebriert wird. Nebst verständlicher Angst und Sorge um die Geiseln, spielt – wohlwollend ausgedrückt – bei diesem Ausmass an Zerrissenheit auch viel Blauäugigkeit bei denen mit, welche einen Deal um jeden Preis erzwingen wollen.
    Der Vorwurf, Netanjahu lehne einzig wegen der Rettung der Koalition und seinem eigenen politischen Überleben einen Deal ab, ist äusserst perfid und verkennt die Verantwortung, die ein Israelischer Ministerpräsident für Volk und Land über den heutigen Tag hinaus hat. Es sei denn, dass Gott ihn aus diesen beiden Gründen dermassen standhaft macht gegen einen desaströsen Deal. Diese These von Aviel Schneider macht Sinn und Netanjahu zu einer von Gottes strategischen Figuren auf dem nahöstlichen Schachbrett.

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