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Tacheles mit Aviel – Die Palästinenser sind VIP-Flüchtlinge

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Die palästinensischen Flüchtlinge sind verwöhnte Flüchtlinge, VIP-Flüchtlinge der ersten Klasse. Das ist alles. Ich erkläre.

Palästinenser
Palästinensische Kinder spielen am 23. Oktober 2023 in einem UNRWA-Lager in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen. Foto: Atia Mohammed/Flash90

Flüchtlinge wecken in den Medien sofort Mitleid. Rein menschlich kann ich das natürlich verstehen, denn es handelt sich um Menschen, die aufgrund von politischen Zwangsmaßnahmen, Kriegen oder lebensbedrohlichen Notlagen ihre Heimat vorübergehend oder dauerhaft verlassen haben. Die Welt hat sieben Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen. Warum will niemand die 1,5 Millionen palästinensischen Flüchtlinge aus dem Gazastreifen? Es gibt weltweit über hundert Millionen Flüchtlinge, aber alle reden fast nur über die palästinensischen Flüchtlinge. Warum das? Nicht nur die Palästinenser leiden, auch die Juden haben gelitten. Aber Israel schaut nach vorne und lebt weiter. Die Palästinenser schauen ständig zurück und leiden – mit großzügiger Hilfe aus dem Westen.

Obwohl die Führer der arabischen Länder Verständnis für das „Leiden der Palästinenser“ im Gazastreifen zeigen, sind sie nicht bereit, Flüchtlinge aus dem Gazastreifen in ihren Ländern aufzunehmen. Der ägyptische Präsident, der jordanische König und der türkische Präsident haben den Krieg wiederholt verurteilt, aber keine konkrete Hilfe für die palästinensischen Flüchtlinge angeboten. Ebenso wenig die Arabische Liga. Der Begriff palästinensische Flüchtlinge ist nicht mehr als eine Brandmarkung, eine wirksame Propaganda gegen Israel. Palästinensische Flüchtlinge bedeutet automatisch „Israel hat ihr Land gestohlen und sie vertrieben“.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht während einer pro-palästinensischen Kundgebung auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul, Türkei, am 28. Oktober 2023. Aber sorgt er sich wirklich um die Palästinenser? Foto: EPA-EFE/ERDEM SAHIN

Laut dem aktuellen Global Trends Report des UNHCR waren Ende 2022 weltweit 108,4 Millionen Menschen auf der Flucht. Insgesamt waren Ende 2022 19 Millionen Menschen mehr auf der Flucht als Ende 2021 – das entspricht einem Anstieg von 21 Prozent. Und das letzte Jahr 2023 wird die Zahl der Flüchtlinge weltweit noch weiter nach oben treiben. Ich höre eigentlich immer nur von palästinensischen Flüchtlingen. Wer sind denn die anderen Flüchtlinge? Es stimmt, in den letzten zwei Jahren haben wir auch mehr von ukrainischen Flüchtlingen gehört, von denen auch Israel 40.000 aufgenommen hat.

Wenn es laut UNRWA wirklich sieben Millionen palästinensische Flüchtlinge gibt, wer sind dann die anderen 100 Millionen Flüchtlinge auf der Welt? Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) schätzt die Zahl der Flüchtlinge einschließlich ihrer Nachkommen auf sieben Millionen. Sechs Millionen Palästinenser sollen im biblischen Kernland Judäa und Samaria, im Gazastreifen sowie in Jordanien, Libanon und Syrien leben. Im südlichen Gazastreifen sind rund 1,5 Millionen Palästinenser eingeschlossen, die aus dem nördlichen Gazastreifen dorthin geflohen sind. Die palästinensische Zivilbevölkerung wurde von den israelischen Truppen aufgefordert, sich im Süden in Sicherheit zu bringen. Das macht diese palästinensischen Flüchtlinge zum zweiten Mal zu Flüchtlingen. Alle reden über das Leid der palästinensischen Flüchtlinge, aber niemand will sie wirklich aufnehmen. Das Palästinenserproblem im Gazastreifen ist eine Sicherheitsfalle für Israel.

Palästinenser erhalten Nahrungsmittelhilfe in einem Verteilungszentrum des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) im Flüchtlingslager Rafah im südlichen Gazastreifen. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Wer das palästinensische Problem künstlich am Leben erhält, ist die UNRWA. Vergleichen Sie selbst, wie ein palästinensischer Flüchtling lebt und wie echte Flüchtlinge in Afrika oder anderen Krisengebieten leben. Das Gesamtbudget der UNRWA für die Jahre 2021 und 2022 beläuft sich auf 1,5 bzw. 1,6 Milliarden US-Dollar. Keine andere Gruppe außer den Palästinensern verfügt über ein privates UN-Hilfswerk. Ein Privileg, das nur die palästinensischen Flüchtlinge genießen. Seit Jahrzehnten werden Milliarden US-Dollar in die Geldmaschine der palästinensischen Flüchtlinge gepumpt, vor allem in den Gazastreifen, und nichts hat sich verbessert. Nur unter der Erde haben die Hamas-Terroristen eine neue Welt geschaffen, ein unvorstellbares Labyrinth des Terrors, das Israel jetzt im Krieg im Gazastreifen entdeckt. Dank der ausländischen Geldspenden an die UNRWA konnte das barbarische Hamas-Regime seine Terrormaschinerie gegen Israel weiter ausbauen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk ist im Grunde eine palästinensische Organisation, die Israel feindlich gesinnt ist. Die UNRWA beschäftigt fast 31.000 Palästinenser.

Siehe: Israel will UNRWA aus dem Gazastreifen entfernen

In Syrien herrscht seit 2011 Bürgerkrieg. Als Folge haben laut UNHCR rund 5,6 Millionen Menschen das Land verlassen (Stand: Juni 2022). Heute leben schätzungsweise sieben Millionen Flüchtlinge aus Syrien auf der ganzen Welt, davon 3,6 Millionen in der Türkei, 1,4 Millionen im Libanon, 900.000 in Deutschland (Respekt!), 650.000 in Jordanien, 250.000 in Ägypten, 200.000 in Schweden und 20.000 in Kanada. Etwa eine halbe Million Syrer sind im syrischen Bürgerkrieg umgekommen. Und niemand will die 1,5 Millionen Palästinenser aus Gaza aufnehmen?

Eine Karikatur der bahrainischen Opposition zeigt die arabischen Regime, wie sie das Volk, das Demokratie fordert, brutal unterdrücken, während sie den Staat Israel verhätscheln und sich um ihn sorgen, damit er ihm keinen Schaden zufügt.

In der arabischen Region im Nahen Osten will niemand die Palästinenser aus dem Gazastreifen aufnehmen. Außerdem kritisieren die arabischen Regierungen den Krieg Israels im Gazastreifen viel weniger als westliche Regierungen und Menschenrechtsorganisationen. Die arabischen Regierungen haben ihre Gründe, warum sie keine Palästinenser mehr aufnehmen wollen. Überall dort, wo die PLO und die Palästinenser waren, ist das Chaos ausgebrochen: in Jordanien, im Libanon, in Tunesien und schließlich in Israel. Dem Westen fehlt das Wissen hinter dem palästinensischen Flüchtlingsproblem, die Menschen wissen nicht einmal den Namen des Flusses in dem Slogan „Vom Fluss zum Meer, Palästina wird frei sein“. Das palästinensische Flüchtlingsproblem ist einfach eine klassische und passende Ausrede für jeden, der Israel hasst.

Vor 75 Jahren begannen Juden und Palästinenser ein neues Leben im Land. Ein Neuanfang für beide Völker. Die Juden kehrten nach dem Holocaust in das gelobte Land zurück, die Palästinenser sind zum Teil aus dem Land geflohen und mussten sich an einen neuen Herrscher gewöhnen. Aus ihrer Sicht wurde ihnen das Land weggenommen, aber das ist vielen Völkern in der Geschichte so ergangen, auch Israel vor 2000 Jahren. Knapp 1500 Jahre zuvor hatte Josua das Land Kanaan erobert, und auch andere Völker damals, sieben an der Zahl, mussten sich an einen neuen Herrscher im Land gewöhnen. Aber ist das nicht das eigentliche Problem in unserer Realität mit den Palästinensern heute? Ich kann von den Palästinensern nicht erwarten, dass sie Zionisten werden, obwohl ich einige kenne. Das palästinensische Flüchtlingsproblem ist das Ergebnis einer biblischen Verheißung und das ist meiner Meinung nach nicht lösbar.

Israel investierte in ein neues Leben und eine bessere Zukunft, die Palästinenser investierten in Leiden und in die Vergangenheit, sie schimpfen nur über das, was ihnen genommen wurde. Den Juden wurde im Laufe der Geschichte noch viel mehr weggenommen, und trotzdem schauen sie nach vorne. Außerdem bin ich sicher, dass es den offiziellen palästinensischen Flüchtlingen laut UNRWA viel besser geht als Millionen arabischen Bürgern im Nahen Osten. Ich weiß das, weil ich es immer wieder von vielen Palästinensern höre.

Die Palästinenser sind wie die biblische Frau von Lot – wir nennen sie Frau Lotte. Statt nach vorne zu schauen, blickte Lots Frau zurück und wurde zur Salzsäule. Die Palästinenser schauen nur zurück und stiften immer Unruhe, deshalb will kein arabisches Land die Palästinenser aufnehmen. Der Westen hat die Palästinenser zu VIP-Flüchtlingen verwöhnt und das rächt sich jetzt gegen Israel. Der Westen sollte sich mehr um die anderen hundert Millionen Flüchtlinge auf dieser Erde kümmern, dann wäre den Palästinensern und Israel viel mehr geholfen.

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Die Palästinenser sind VIP-Flüchtlinge”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ganz einfach:
    Ohne die Palästinenser bzw. „Flüchtlinge“ haben die umliegenden islamisch-autokratischen Länder kein Druckmittel mehr gegen Israel!
    Deshalb sollte Israel auch nach der Vernichting von Hamas die Al-Aksa-Moschee pulverisieren, dann fällt der letzte Anstoß zum Ärgernis!

  2. marie.luise.notar sagt:

    „Die palästinensischen Flüchtlinge sind verwöhnte Flüchtlinge, VIP-Flüchtlinge der ersten Klasse.“ VERWÖHNTE Kinder, Erwachsene sind letztlich immer was sehr Unangenehmes…sehr egozentrisch….aber generell wird der Trend zur Ego-Zentriertheit zumindest in unserer westlichen Welt sehr gefördert

  3. Heinz Beister sagt:

    Deutschland hat nach dem Weltkrieg auch jede Menge Land verloren: Ostpreußen an Polen und Russland. Und für 40 Jahre war die Hälfte des übrig gebliebenen Teils auch noch weg. Meine familiären Vorfahren mussten unter schwierigsten Bedingungen fliehen. Gab es „Unschuldige“ in Deutschland? Man hat vor Angst weggeschaut und den Mund gehalten. Wer als Gegner laut wurde, „verschwand“. Und nun, sollen wir die Länder terrorisieren, die das verlorene Land haben? Natürlich nicht, weil es besser ist aus dem Wahnsinn des Krieges zu lernen, die eigene Schuld zu erkennen und mit den Nachbarn in Frieden zu leben. Alle Städte lagen in Trümmern, wie Gaza. Ist unsUnrecht geschehen? Oder hatte man nicht verstanden, das Israel Gottes Augapfel ist? Leider gehen diese Einsichten in Deutschland so ganz langsam wieder verloren.

  4. Maria Rismondo sagt:

    Ich bin total einverschtanden mit der Meinung von „Marie Luise Notar“
    Die Palästinensische Flüchtlinge sind nicht nur „verwöhnt“ aber auch sehr
    fanatisch und zur Gewalt bereit.
    Den ganzen Tage belegen Sie unsere Strassen mit Ihre „Protesten“ statt zu arbeiten.
    Wer soll die ganze Menge ernähren ??????? “ Dach übern Kopf geben, die wollen nicht arbeiten, aber auf die anderen naidisch sein. Ewig spendet die ganze Welt
    Millionen für diese Volk und diese Efekten sehen wir jetzt in Gasa.
    Als Arafat gestorben ist, da war seine Witwe persöhnlich die reichste Frau der Welt, Millionen waren auf den „Bank Konten“ …….
    Israel sei Stark !!! Mir laufen die Tränen wenn ich die Theater im Haag beobachte, was hat Südafrika mit Israel zu tun???? DIE WELT IST sehr ungerecht!!!!
    Das ist nur purer NEID !!!!!!
    Herzlichst wie immer – Maria

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