(JNS) Bei israelischen Raketenangriffen in der nordwestlichen syrischen Provinz Homs wurden am Samstag drei Menschen verletzt, wie offizielle Medien aus Syrien berichten.
Die Angriffe verursachten auch ein Feuer in einer Ölstation und setzten mehrere Tanker in Brand, berichtete die syrisch-arabische Nachrichtenagentur.
Israelischen Medienberichten zufolge richtete sich der Angriff gegen Waffendepots und Fahrzeuge, die für den Transport von Waffen an die iranische Terrorgruppe Hisbollah im Libanon verwendet werden.
Die israelischen Streitkräfte äußern sich zwar nur selten zu konkreten Operationen, doch haben sie in den letzten zehn Jahren Hunderte von Einsätzen durchgeführt, um den Iran und seine Stellvertreter daran zu hindern, eine dauerhafte militärische Präsenz in Syrien aufzubauen.
Darüber hinaus hat die israelische Armee in den letzten zwei Wochen zweimal Einrichtungen der Hisbollah auf den syrischen Golanhöhen beschossen. Beide Male warf das Militär anschließend Flugblätter in den beschossenen Gebieten ab, um syrische Soldaten vor einer Zusammenarbeit mit im Libanon ansässigen Terrorgruppen zu warnen.
Am Freitag besuchte der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian zusammen mit der Hisbollah nahestehenden Politikern die Grenze zwischen Israel und dem Libanon.
While on his official visit to Lebanon, Iranian Foreign Minister Hossein Amir-Abdollahian also toured the Lebanese border with Israel pic.twitter.com/lh1GFrNzPa
— i24NEWS English (@i24NEWS_EN) April 28, 2023
Amir-Abdollahian, der auch mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah zusammentraf, sagte voraus, dass „positive Entwicklungen in der Region zum Zusammenbruch des zionistischen Staates führen werden“.




