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MitgliederIsraels langer Arm erreicht die Revolutionsgarden im Iran

Immer mehr Details bezüglich des Attentats auf den hochrangigen iranischen Kommandeur kommen ans Licht. Zeichnet sich ein israelisch-iranischer Krieg am Horizont ab?

Nach der Ermordung des Kommandeurs der Revolutionsgarden, Oberst Hassan Sayyad Khodaei, schwört der Iran Rache. Foto: EPA-EFE/ABEDIN TAHERKENAREH

Letzte Woche hat die israelische Sicherheitsbehörde (Israels Äquivalent zum amerikanischen FBI, besser bekannt unter der Abkürzung Shin Bet) ein iranisches Komplott zur Anwerbung von Israelis für Spionageaktivitäten aufgedeckt.

Die Iraner waren an Israelis herangetreten, die dann dazu verleitet wurden, wichtige Informationen über Israels Verteidigung zu sammeln, oder sie kontaktierten einen als Akademiker und Geschäftsleute getarnten Entführungskandidaten.

Das iranische Komplott kam nach einer neuen gewagten Mossad-Operation innerhalb der iranischen Grenzen im April ans Licht. Bei dieser Operation drangen Mossad-Agenten in das Haus eines Mitglieds der Quds-Truppe des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) im Zentrum Teherans ein und verhörten ihn stundenlang.

Diese Operation führte mit ziemlicher Sicherheit zur Ermordung eines IRGC-Oberst am vergangenen Sonntag und zur Vereitelung des Attentats auf einen israelischen Diplomaten in der Türkei.

Der verdeckte Krieg zwischen Iran und Israel geht also unvermindert weiter, was sich auch in einer neuen Aktion der israelischen Luftwaffe (IAF) in Syrien am vergangenen Freitagabend zeigte.

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Patrick Callahan

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