MitgliederANALYSE – Operation “Morgendämmerung”: Es gibt mehr, als das Auge sieht

Der Minikrieg wurde wieder einmal weithin als lokaler Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Nationalbewegung angesehen, doch das Gesamtbild offenbart einen viel größeren, regionalen Konflikt, der vom Regime im Iran gesteuert wird.

von Yochanan Visser | | Themen: Gazastreifen, Iran
Das Raketenabwehrsystem Iron Dome feuert Abfangraketen auf aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen, 7. August 2022. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

“Es wird nie langweilig”, sagt man in Israel oft über die komplizierte Lage im jüdischen Staat.

Dies wurde am vergangenen Freitag wieder sehr aktuell, als sich die israelische Luftwaffe gezwungen sah, einen Präventivschlag gegen palästinensische Kommandeure und Terroristen des Islamischen Jihad zu führen, die im Begriff waren, einen Angriff mit einer Panzerabwehrrakete zu verüben. Der Kleinkrieg, der sich daraufhin entwickelte, wurde von der Mehrheit der internationalen Medien wieder einmal als lokaler Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Nationalbewegung dargestellt. Betrachtet man jedoch das Gesamtbild, so sieht man einen viel größeren regionalen Konflikt, der, wie wir sehen werden, vom Regime in Teheran, dem Iran, gesteuert wird.

 

Die Vorgeschichte des Minikrieges

Nach einem Zeitraum von fast vier Monaten, in dem die israelische Armee (IDF) ihre Aktionen gegen die terroristische Bewegung Palästinensischer Islamischer Jihad (PIJ) verstärkt hat, brach am vergangenen Freitagnachmittag ein neuer Minikrieg mit der jihadistischen Organisation in Gaza aus.

Vorausgegangen war eine tagelange Zuspitzung der Lage, nachdem am vergangenen Montag bei einer weiteren nächtlichen Razzia...

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