Die Ausgrabung fand an der Kreuzung der Autobahn 38 mit dem Virginia-Boulevard bei Ramat Bet Shemesh statt. Finanziert wurde die Grabung von der dort beauftragten Tiefbaufirma Netivei Israel. An den Arbeiten waren Studenten der vormilitärischen Akademie Hannaton beteiligt.
„Die Menschen, die hier während der Prä-Keramik-Neolithik-B-Periode (der Jungsteinzeit) lebten, machten in eine dicke Kalksteinplatte zwei Vertiefungen und Rillen. Manche halten das Werk für ein Spielbrett, aber an der Hebräischen Universität Jerusalem geht man davon aus, dass solche Platten dem Entfachen von Feuer dienten. Man drehte einen Zweig in der Hohlkehle, und die Reibung erzeugte genügend Hitze, um brennbares Material in der Mulde zu entfachen. Es gibt nur etwa zehn ähnliche Platten aus dieser Zeit im israelischen Nationalschatz. Bei Ramat Bet Shemesh fand man außerdem das Fragment eines Armbands, Feuersteinwerkzeuge und zahlreiche Tierknochen“, sagte die Prähistorikerin Anna Eirikh-Rose.
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