Bei uns in Israel ist man es leider gewohnt, bei Sirenen in einen Schutzraum zu laufen. Schon lange vor dem aktuellen Krieg gegen den Iran und vor dem Gazakrieg der „Eisernen Schwerter“ gehörten Raketenalarme zur Realität. Ob im zweiten Libanonkrieg 2006 oder im Gazakrieg 2014 – sobald der Alarm ertönt, beginnt der Wettlauf um Sekunden.
Wer zu Hause ist und einen eigenen Schutzraum hat, hat es einfach. Ältere Häuser verfügen oft über einen Bunker im Keller – auch das ist noch vergleichsweise bequem. Schwieriger wird es für diejenigen, die sich gerade unterwegs befinden. Sie müssen einen der öffentlichen Bunker aufsuchen, die in vielen Städten verteilt sind. Aber auch das ist nicht überall selbstverständlich.
Wer sich während eines Alarms in einem Wohngebiet ohne öffentliche Schutzräume aufhält, ist auf die Hilfe anderer angewiesen. In Israel ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Schutzräume – ob privat oder gemeinschaftlich – auch Fremden offenstehen...
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Dieser Artikel erinnert mich an eine Bekannte.Sie hatte mehrere Jahre als Freiwillige in einer Einrichtung Shoa- Überlebende gepflegt. Bei einer Bedrohungslage wurde ihr gesagt: “ Der Schutzraum ist nur für uns ( Israelis)- nicht für Dich!“