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Raketenbeschuss aus Gaza nach Militäroperation in Schechem

Nach den Kämpfen in Schechem begann heute Morgen das Raketenfeuer auf den Süden Israels.

Rauchschwaden sind zu sehen, als am 23. Februar 2023 in Gaza-Stadt Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert werden.
Rauchschwaden sind zu sehen, als am 23. Februar 2023 in Gaza-Stadt Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert werden. Foto: Atia Mohammed/Flash90

Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 4:00 Uhr Ortszeit, ertönten in Aschkelon, Sderot und anderen Gemeinden nahe der Grenze zum Gazastreifen die Alarmsirenen.

Nach Angaben der israelischen Streitkräfte wurden sechs Raketen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Fünf Raketen wurden von der IDF-Luftabwehranlage abgefangen, eine Rakete schlug auf offenem Gelände ein.

Als Vergeltung für den Raketenbeschuss griffen Kampfjets eine Waffenproduktionsstätte der Terrororganisation Hamas im zentralen Gazastreifen an.

Gleichzeitig wurde ein Militärgelände der Hamas-Terrororganisation im nördlichen Gazastreifen getroffen, das auch als Waffenlager für die Marine genutzt wurde.

„Die IDF machen die Hamas-Terrororganisation für alle vom Gazastreifen ausgehenden terroristischen Aktivitäten verantwortlich, und sie wird die Konsequenzen für die Sicherheitsverletzungen gegen Israel tragen“, heißt es in der Erklärung der IDF.

Schlacht in Schechem

Der Raketenbeschuss aus Gaza begann wenige Stunden nach der israelischen Anti-Terror-Operation in Schechem (Nablus), bei der IDF-Soldaten zehn Terroristen töteten, von denen einige in den kommenden Tagen einen Anschlag planen.

Nach Angaben des Gesundheitsbüros der Palästinensischen Autonomiebehörde wurden bei den Zusammenstößen zwischen IDF-Soldaten und Terroristen mehr als 100 Menschen verletzt.

Ein Sprecher der israelischen Armee erklärte: „Hätten sich die gesuchten Personen ergeben, hätte der Vorfall schnell beendet werden können. Bei den Verletzten und Getöteten handelte es sich um bewaffnete Terroristen, die auf die Streitkräfte geschossen haben“.

Palästinenser stoßen mit israelischen Sicherheitskräften in Schechem zusammen.
Palästinenser stoßen mit israelischen Sicherheitskräften in Schechem zusammen.
Ben-Gvir Effekt

Beginnt nun der „Kreislauf der Gewalt“, den viele Beobachter nach der Regierungsbildung mit Itamar Ben-Gvir befürchteten. Die Militäraktion in Schechem, die zu einer regelrechten Schlacht ausuferte, war möglicherweise dem Einfluss Ben-Gvirs geschuldet, der von seinen Soldaten erwartet, die arabischen Terroristen nicht mehr mit Samthandschuhen anzufassen.

Der darauffolgende Raketenbeschuss der Hamas war zu erwarten, genauso wie die Vergeltungsmaßnahmen der israelischen Luftwaffe.

Wird die Lage nun weiter eskalieren, oder werden die Terroristen in Gaza und Judäa und Samaria ihre Waffen wieder niederlegen?

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Raketenbeschuss aus Gaza nach Militäroperation in Schechem”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Wichtig ist, dass die Terroristen so lange sehr hart bekämpft werden, bis keiner mehr von ihnen übrig ist. Lässt man die Terroristen in Ruhe, dann können sie ungestört unschuldige Menschen durch ihre Anschläge umbringen. Also Schlacht hin oder her, mit den Terroristen darf nicht zimperlich umgegangen werden.

  2. brigit.baumann sagt:

    Sicher! Die westliche – mediale Terminologie „Kreislauf der Gewalt“ ist hier fehl am Platz. Israel muss, wenn es seinen Auftrag erfüllen will!

  3. brigit.baumann sagt:

    Ich meine, sicher muss Israel durchgreifen (nix von Samthandschuhen), bis der Feind kapituliert.

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