MitgliederAlles, was Sie schon immer über Israels Iron Dome wissen wollten

Israel Heute sprach mit einem Iron Dome-Betreiber über die schwierige Aufgabe, zu entscheiden, welche Terror-Raketen abgefangen werden sollen.

von David Lazarus |
Foto: Koko/Flash90

Das Iron-Dome-System der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) hat seit 2011 fast 2.000 gegen israelische Zivilisten gerichtete Raketen und Mörsergranaten aus dem Libanon, Syrien und dem Gazastreifen abgefangen. Allein während des aktuellen Raketenbeschusses aus Gaza hat der Iron Dome bisher über 80% der Raketen neutralisiert, welche ansonsten in Bevölkerungszentren eingeschlagen wären.

Mit dem Radar des Iron Dome können abgefeuerte Raketen aus bis zu einer Entfernung von siebzig Kilometern aufgespürt werden. Das System berechnet die Flugbahn des Flugkörpers, um bestimmen zu können, ob er wahrscheinlich in einem Bevölkerungszentrum einschlagen, oder ein offenes Gelände treffen wird. Im Bruchteil einer Sekunde entscheiden die Soldaten manuell, ob sie das Raketenabwehrgeschoss abfeuern wollen oder nicht.

Der Iron Dome feuert drei Meter lange Tamir-Abfangraketen ab, die bis zu 2,5-mal so schnell wie der vom Bodenradar gesendete Schall auf ihr Ziel zusteuern können. In die Spitze der Rakete eingebettete Sensoren setzen ihre Informationen in Steuerbefehle um, um sich dem Ziel bis auf Reichweite zu nähern, und schießen dann kurz vor dem Aufprall einen 35-kg-Gefechtskopf auf die entgegenkommende Rakete ab.

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