Ein „Iron Dome“ gegen Sprengstoff-Ballons
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Konflikt

Ein „Iron Dome“ gegen Sprengstoff-Ballons

Die israelische Polizei hat ein neues System gegen Sprengstoff-Ballons vorgestellt

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Während die Kinder auf der Welt sich freuen, bunte Luftballons am Himmel zu sehen, verbreiten sie im Süden Israels Angst und Panik. Denn die Ballons, die aus dem Gazastreifen kommen, wurden für einen ganz anderen Zweck nach Israel geschickt, sie sollen die israelische Bevölkerung terrorisieren und verängstigen. Ab und zu sind es nicht nur kleine Sprengsätze, die an den Ballons angebracht sind, sondern Spielzeug, wie zum Beispiel ein Fußball oder ein Modellflugzeug. Das soll Kinder anlocken und wenn sie dann das Spielzeug aufheben wollen, explodiert es.

Kein Spielzeug

Terrorist schickt Sprengstoff-Ballons nach Israel

 

Allein gestern wurden mehr als 40 Mal Sprengstoff- und Feuerballons in Richtung Israel vom Gazastreifen aus fliegen gelassen. Eine Gruppe dieser Ballons, an dem ein Sprengsatz angebracht ist, wurde gestern über einen Kindergarten in Kiriat Gat gesichtet und löste Panik aus.

 

Die israelische Polizei hat jetzt ein Abwehrsystem gegen die bunte Bedrohung vorgestellt, eine Art Iron Dome gegen Ballons. „Light Blade“ heißt das Lasersystem, das in den Tests über 90 Prozent der erkannten Ballons abfangen konnte. Die Ballons werden mit einem Laserstrahl abgeschossen, ohne dabei die Umgebung zu gefährden.

Das System bekommt die Meldung über entdeckte Ballons durch das von Elbit entwickelte SupervisIR-System, das Tag und Nacht aktiv ist und 150 nebeneinander gestellte Kameras entspricht.

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