(JNS) Papst Leo XIV. forderte am Mittwoch alle Parteien auf, eine Einigung zu erzielen, um den Krieg zwischen Israel und der Hamas zu beenden, einschließlich der Freilassung aller 50 Geiseln.
„Ich richte erneut einen eindringlichen Appell … damit dem Konflikt im Heiligen Land, der so viel Terror, Zerstörung und Tod verursacht hat, ein Ende gesetzt wird“, sagte das Kirchenoberhaupt.
„Ich flehe darum, dass alle Geiseln freigelassen werden, dass ein dauerhafter Waffenstillstand erreicht wird, dass der sichere Zugang humanitärer Hilfe erleichtert wird und dass das humanitäre Völkerrecht in vollem Umfang respektiert wird“, fügte er hinzu.
Der Papst sagte, dieses Recht verlange „die Pflicht zum Schutz der Zivilbevölkerung, Verbote gegen Kollektivstrafen, den unterschiedslosen Einsatz von Gewalt sowie die erzwungene Vertreibung der Bevölkerung.“
Im vergangenen Monat hatte Leo zu einem sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen aufgerufen, nachdem er seine Besorgnis über einen Angriff der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte auf Hamas-Terroristen geäußert hatte, bei dem unbeabsichtigt die katholische Heilige-Familie-Kirche im Gazastreifen getroffen worden war.
In einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu „erneuerte das Kirchenoberhaupt seinen Appell zur Wiederaufnahme von Verhandlungen, zur Erreichung eines Waffenstillstands und eines Endes des Krieges“, so der Vatikan.
„Der Heilige Vater bekräftigte die Dringlichkeit, die Gotteshäuser und vor allem die Gläubigen und alle Menschen in Palästina und Israel zu schützen“, hieß es weiter in der Erklärung.
Der israelische Präsident Isaac Herzog nahm im Mai an Leos Amtseinführung im Vatikan teil und lobte den Aufruf des Papstes zur Freilassung der israelischen Geiseln als „ein kraftvolles und mitfühlendes Signal aus dem Herzen der katholischen Welt“.
Während eines kurzen Austauschs dankte Herzog Leo persönlich dafür, dass er sein Pontifikat mit einer Botschaft begann, die auf die Gefangenen fokussiert war, und forderte den katholischen Führer auf, sein Eintreten fortzusetzen und den interreligiösen Dialog neu zu beleben.





So, so, er appeliert!!
Leo fügt sich nahtlos ein in die Reihe der Hamas-Versteher. Aber was will man von einem Kirchenfürsten Gutes erwarten, der Rom als das Zentrum des Christentums sieht.