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MitgliederOhne Liebe ist jedes Opfer nur ein Fake…

Aber gleichzeitig steckt in der Opferidee auch eine Lebensversicherung. Nicht der Akt des Opferns erlöst, sondern die Liebe, der Wille, die Idee dahinter.

Opfer
Foto: Itzhak Hertz

Dieser Artikel erschien in der aktuellen November – Dezember- Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

 

Zu Pessach oder Sukkot werden im nahen Umkreis des Tempelplatzes immer wieder religiöse Juden erwischt, die Ziegen- oder Schaflämmer bei sich haben und auf dem Berg Moria Gott ein Opfer darbringen wollen.

Der abenteuerliche Versuch, oberhalb der Klagemauer, unmittelbar neben den Moscheen, ein Tier zu opfern, ist inzwischen selbst zu einem Ritual geworden. Wie bei dem 20-jährigen Yair Hanoch. Er wollte unbedingt ein Tieropfer darbringen, und zwar dort, wo einst der Tempel stand. Nach seiner Verhaftung erklärte er: „Es gibt keinen Raum mehr für muslimische Herrschaft auf dem Tempelberg. Die Zeit ist reif, den Tempel zu bauen und die Opfer wieder aufleben zu lassen.“

Siehe dazu: Israeli, der ein Lamm auf dem Tempelberg opfern wollte, verhaftet

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Patrick Callahan

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