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Netanjahu: Proteste in den USA und Israel repräsentieren nicht die Mehrheit

„Sie repräsentieren nicht die Mehrheit des Volkes, genauso wenig wie der Mob an den amerikanischen Universitäten“, so der Ministerpräsident gegenüber „CNBC“.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Mittwoch die Anti-Regierungsproteste in Israel und die Anti-Israel-Proteste in Amerika als nicht repräsentativ für den Willen der Bevölkerung in den jeweiligen Ländern bezeichnet.

In einem Gespräch mit der CNBC-Nachrichtensprecherin Sara Eisen in der Sendung „Squawk on the Street“ sagte Netanjahu, die Mehrheit der Israelis sei für einen Sieg über die Hamas und gegen ein Geiselabkommen, das der Terrorgruppe die Macht im Gazastreifen überlassen würde.

„Die Menschen lügen nicht. Ich meine, man kann auf die Straße gehen und die große Unterstützung sehen, die es gibt. Und man kann, man wird es nicht wissen, weil jeder auf diese Proteste fixiert ist, die finanziert und organisiert werden und so weiter. Aber sie repräsentieren nicht die Mehrheit der Bevölkerung, genauso wenig wie die Mobs an den amerikanischen Universitäten.

„Diese Demonstranten, dieser Mob, repräsentieren sie die Mehrheit des amerikanischen Volkes?“, fragte Netanjahu Eisen.

Eisen verneinte.

„Nein, hier ist es genauso, die Mehrheit der Menschen hier unterstützt einen Sieg. Sie wollen einen Sieg. Sie wollen, dass die Hamas eliminiert wird, weil sie verstehen, dass ihre eigene Zukunft auf dem Spiel steht“, erklärte der Ministerpräsident.

Angesprochen auf den wachsenden Antisemitismus an amerikanischen Universitäten und die seiner Meinung nach größte Sicherheitsbedrohung für amerikanische Juden, bezeichnete Netanjahu die Pro-Hamas-Demonstrationen als „sehr ernst“.

Seine amerikanischen Freunde, jüdische wie nichtjüdische, hätten ihm gesagt, dass sie noch nie so etwas wie das derzeitige anti-israelische Klima erlebt hätten.

Er hob die Reaktionen auf die Proteste hervor.

„Ich war neulich tief bewegt, als ich sah, wie diese Demonstranten, wenn man sie so nennen kann, amerikanische Flaggen verbrannten und, ich glaube, an der Universität von North Carolina, die amerikanische Flagge abnahmen und die palästinensische Flagge am Fahnenmast hissten“, sagte Netanjahu.

„Und dann kamen amerikanische Studenten, andere Studenten. Sie nahmen die palästinensische Fahne herunter, hissten die amerikanische Fahne wieder und standen dann um den Fahnenmast herum, um die amerikanische Fahne zu schützen. Ich war so bewegt, weil diese Menschen wirklich verstehen, dass dies unser gemeinsamer Kampf ist.

 

(JNS)

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Netanjahu: Proteste in den USA und Israel repräsentieren nicht die Mehrheit”

  1. Kurt Schneiter sagt:

    Was alles in der Welt passiert gegen die Juden, ist zwar traurig, aber da kommt mir das Buch Mose in der Bibel in den Sinn. Gott versprach den Juden, „ich werde Euch Alle wieder in Israel versammeln.“ Es kommt mir so vor, als wär dies voll im Gange und a müssen halt offensichtlich gewisse Vorkomm-nisse nötig.

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