Inmitten der anhaltenden Instabilität im Nahen Osten, hinter der der Iran steht, zeigte sich Premierminister Benjamin Netanjahu entsetzt darüber, dass die Regierung Biden erneut versucht, die Ajatollahs in Teheran zu beschwichtigen.
Die Amerikaner meldeten am Donnerstag, sie hätten eine vorläufige Einigung erzielt, wonach der Iran eine Handvoll inhaftierter US-Bürger freilassen würde, wenn Washington im Gegenzug iranische Guthaben in Höhe von mehreren Milliarden Dollar einfriert.
Netanjahu erklärte am Samstag, dies sei ein weiterer Fehler des Weißen Hauses, der den Konflikt in der Region weiter anheizen würde.
„Israels Position ist bekannt: Vereinbarungen, die die nukleare Infrastruktur des Irans nicht abbauen, werden das iranische Atomprogramm nicht stoppen, sondern ihm nur Mittel zur Verfügung stellen, die an vom Iran gesponserte terroristische Elemente gehen“, heißt es in einer Erklärung des Ministerpräsidenten.
Vertreter der Biden-Administration behaupten, das Abkommen stehe vor dem Hintergrund, dass der Iran sein Urananreicherungsprogramm verlangsamt. Teheran bestreitet diese Behauptung jedoch. Die Amerikaner erklärten außerdem, dass die eingefrorenen Guthaben in Höhe von 6 bis 7 Milliarden Dollar, die demnächst überwiesen werden sollen, streng kontrolliert werden, damit das Geld nur für humanitäre Zwecke verwendet wird. Der Iran bestritt auch diese Behauptung und erklärte, er besitze die volle Kontrolle über die Gelder und könne sie für jeden beliebigen Zweck verwenden.
Bei einem Treffen mit demokratischen US-Gesetzgebern zu Beginn der vergangenen Woche betonte Netanjahu erneut, Israel werde alles Notwendige tun, um sich vor der iranischen Bedrohung zu schützen – mit oder ohne amerikanische Hilfe.
Siehe dazu: Israelischer Abgeordneter fordert: „Wir müssen Iran jetzt angreifen“
Bibi geht ins Weiße Haus
Hochrangige US-Vertreter haben der israelischen Zeitung Yediot Ahronot berichtet, Präsident Joe Biden werde Netanjahu im September ins Weiße Haus einladen, wenn der israelische Regierungschef in New York City vor der UN-Vollversammlung sprechen wird.
Dass Biden Netanjahu bisher nicht eingeladen hat, hat zu den wachsenden Spannungen zwischen Jerusalem und Washington beigetragen. Es gab Spekulationen, dass Biden Bibi auch jetzt nicht ins Weiße Haus einladen würde, sondern sich lieber am Rande der UN-Versammlung mit ihm trifft. Offizielle Vertreter deuteten jedoch gegenüber israelischen Medien an, dies würde als eine Beleidigung zu viel angesehen. Man werde Netanjahu im nächsten Monat nach Washington einladen.
Mitte September ist auch der Zeitpunkt des Geldtransfers an den Iran, sodass das Thema zweifellos die Gespräche zwischen Biden und Netanjahu beherrschen wird.





wenn Washington im Gegenzug iranische Guthaben in Höhe von mehreren Milliarden Dollar >>>>einfriert.???????? nicht eher: f r e i g i b t
Die antisemitische Einstellung von Biden und seiner Administration ist mit Händen zu greifen. Es ist für mich unverständlich, dass Christen immer noch Biden gegenüber Trump bevorzugen, obwohl Trump sehr viel für Israel getan hat.