(JNS) Um die jüngsten Ereignisse im Iran richtig einordnen zu können, muss man einen Blick auf die Jahre seit der iranischen Revolution von 1979 werfen, die das schiitische Klerikalregime an die Macht brachte, nachdem es die pro-westliche, pro-israelische Regierung des Schahs gestürzt hatte.
Von Anfang an war es das Ziel der Ayatollahs, das historische islamische Kalifat wiederherzustellen. Nach der Gründung der Islamischen Revolutionsgarde wurde die Quds-Truppe als Eliteeinheit der IRGC als Speerspitze geschaffen. Al Quds ist der arabische Name für Jerusalem. Das langfristige Ziel ist die Zerstörung des Staates Israel, die Wiedererrichtung des Kalifats in Jerusalem und schließlich die Ausbreitung der islamischen Herrschaft und der Scharia auf den Rest der Welt. Dies erinnert an die islamischen Eroberungen, die nach dem Tod Mohammeds begannen und sich über ganz Nordafrika, die Iberische Halbinsel, den Balkan und bis weit nach Asien ausbreiteten, bis die islamische Expansion 1683 vor den Toren Wiens schließlich gestoppt wurde.
In den letzten 46 Jahren waren die etablierten Stellvertretergruppen des islamischen Regimes – insbesondere die Hamas...
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