Militärübung beginnt

Während sich die Lage in Jerusalem und am Gazastreifen weiter anspannt, startet die israelische Armee die größte Übung in ihrer Geschichte

von Israel Heute Redaktion | | Themen: IDF
**FILE** Helicopter stands behind the soldiers in Arad August 11 2006. Photo by Abir Sultan/Flash90 *** Local Caption *** ú îñå÷ ùèç çééìéí úøâéì çèéáú äðçì òøã Foto: Archivbild - Abir Sultan/Flash90

Die israelische Armee (IDF) startet am heutigen Sonntag die größte Übung in ihrer Geschichte.

Die Übung wird etwa einen Monat dauern und ihre Teilnehmer werden Kampf- und Notfallszenarien in allen Regionen üben. Generalstabschef Aviv Kohavi beschloss, die Übung „Chariots of Fire“ trotz der Sicherheitsspannungen in Jerusalem, im Süden und im Norden planmäßig durchzuführen.

Während der Übung werden die Streitkräfte zum ersten Mal seit Gründung der israelischen Armee einen „Kriegsmonat“ simulieren, um die Kriegsbereitschaft und -tauglichkeit der Streitkräfte zu erhöhen.

An der Übung werden reguläre und Reservekräfte der Armee aus allen Kommandos und Streitkräften teilnehmen. Darüber hinaus werden die politische Ebene, das Verteidigungsministerium, die Nationale Notfallbehörde, das Außenministerium und andere Sicherheitsorgane teilnehmen.

Bei der Übung wird ein breit angelegtes, synchronisiertes Manöver in den Tiefen des feindlichen Territoriums geübt, das auf den Fähigkeiten des Generalstabs und den Aktivitäten der Spezialkräfte basiert.

Darüber hinaus werden der Übergang von der Routine zum Notfall, die Kontinuität des Funktionierens innerhalb der IDF und zwischen den Organisationen, der Heimatfront und der zivilen Unterstützung sowie Manöver in bebautem Gebiet und vieles mehr geübt werden.

 

Angespannte Lage

Währenddessen nehmen die Spannungen in Jerusalem und dem Gazastreifen zu. Ein Polizist wurde bei Ausschreitungen in Jerusalem verletzt und aus Gaza wurde eine Rakete auf den Süden Israels abgefeuert.

Unruhen in Jerusalem, gestern Abend.

Die israelische Luftwaffe griff daraufhin Stellungen der Hamas in Gaza an. Bisher haben die Raketen der Hamas keine Schäden angerichtet, da einige in unbewohnten Gebieten landeten und andere vom Iron Dome abgeschossen wurden.

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