Man muss nicht nach Europa fliegen, um etwas Weihnachtsstimmung auf einem Weihnachtsmarkt einzufangen. Es reicht eine Fahrt nach Nazareth, die Heimatstadt Jesu. Fast eine halbe Million Menschen besuchen Nazareth jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Der Weihnachtsmarkt wird zu einem Treffpunkt für Christen, Juden und Moslems, ein Beispiel dafür, dass ein friedliche Zusammenleben möglich ist.
Israel
Kaum zu glauben, aber es ist schon wieder so weit, wir haben den 24. Dezember, Weihnachten. Als Weihnachtsgeschenk sollen wir heute endlich wieder Regen bekommen, doch der Winter besucht uns nur für eine kurze Zeit. In Tel Aviv und Jerusalem wurde gestern demonstriert. Linke und Rechte demonstrierten getrennt gegen die Korruption, wobei das Modell einer Guillotine in Tel Aviv für eine Welle der Entrüstung sorgte. Das und mehr bei unserem Blick auf die Titelseiten der heutigen Zeitungen. Frohe Weihnachten!
128 Länder haben gestern bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegen Israel gestimmt, gegen uns. Es wurde darüber abgestimmt, ob man mit der amerikanischen Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt Israels einverstanden ist oder nicht. Um darüber abzustimmen wurde eigens eine „Dringlichkeitssitzung“ einberufen.
Das israelische Tourismusministerium bereitet sich auf des Eintreffen von zehntausenden Touristen vor, die Weihnachten in Israel verbringen möchten. Tourismusminister Yariv Levin: „Israel lädt die Gläubigen aller Religionen ein, zu beten und alle heiligen Stätten in Israel in Freiheit und Sicherheit zu besuchen.
Wajigash – Und er trat heran
Lesung: 1. Mose 44,18-47,27
Propheten-Lesung: Hesekiel 37,15-28
Jedes Jahr verteilt Keren Kayemet, der Jüdische Nationalfond, Weihnachtsbäume an die christlichen Bürger Israels und Familien von Diplomaten und Botschaftern. Das heutige Video zeigt die Verteilung der Bäume in Givat Yeshayahu. Das ist wahre Koexistenz.
Es ist wieder Freitag, das erste „Winterwochenende“ liegt vor uns. Ich schreibe das Wort „Winter“ bewusst, um daran zu erinnern, dass wir jetzt Winter haben. Es ist klar, dass hier bei uns heute und wohl auch in den nächsten Tagen fast nur über ein Thema gesprochen und diskutiert werden wird, die gestrige Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die auch auf den heutigen Titelseiten der Zeitungen den größten Platz einnimmt. Es bleibt warm.
Vor der für heute vorgesehenen Abstimmung der UNO-Generalversammlung gegen die Jerusalem-Erklärung von US-Präsident Donald Trump hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Vereinten Nationen angegriffen und nannte sie „ein Haus der Lügen“.
Die von der Kündigung bedrohten Mitarbeiter des israelischen Pharma-Konzerns Teva haben in der Innenstadt von Jerusalem demonstriert. Dabei wurde zeitweise der Betrieb der Straßenbahn behindert. Danach wurden sie vor dem Rathaus von Bürgermeister Nir Barkat empfangen, der den Mitarbeitern von Teva seine Unterstützung für den Erhalt der Arbeitsplätze und dem Werk in Jerusalem versprach.



