Palästinensische Terroristen, die von der Stadt Dschenin im Norden Samarias aus operieren, lieferten sich am Donnerstagmorgen ein heftiges Feuergefecht in Dschenin mit israelischen Soldaten, bei dem mindestens neun Palästinenser getötet wurden.
Die Soldaten waren nach Dschenin geschickt worden, um einen Kommandeur des örtlichen Zweigs des palästinensischen Islamischen Dschihad festzunehmen, der Berichten zufolge einen bevorstehenden Terroranschlag gegen Israelis plante.
Bewaffnete Mitglieder des Islamischen Dschihad eröffneten das Feuer auf die Israelis und lösten damit ein stundenlanges Feuergefecht in Dschenin aus. Bei den meisten palästinensischen Opfern handelt es sich vermutlich um bewaffnete Terroristen, doch erklärten Beamte der Palästinensischen Autonomiebehörde, dass mindestens ein Zivilist durch israelisches Feuer getötet worden sei.
Der Islamische Dschihad und andere palästinensische Terrorgruppen sind dafür berüchtigt, die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde zu benutzen.
Angesichts der Schwere des Gefechts und seines Ausgangs rechnet Israel mit Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen, wo der Islamische Dschihad unter der Schirmherrschaft der befreundeten islamischen Terrorgruppe Hamas eine schlagkräftige Streitmacht unterhält.
Der Islamische Dschihad hat im vergangenen Jahr mehrfach Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert, um auf das Vorgehen der israelischen Streitkräfte gegen ihre Mitglieder in Judäa und Samaria zu reagieren.





Israel muss den Terror sehr hart bekämpfen und darf sich von Terroristen nicht ängstigen lassen.