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Iran empfängt Hamas-Delegation in Teheran

Treffen im Rahmen des „Tehran Dialogue Forum“ unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Iran und der Terrororganisation Hamas.

Hamas Iran
Ein großes Transparent mit Porträts getöteter Anführer von iranisch unterstützten Terrororganisationen, darunter Hamas-Führer Yahya Sinwar, Mai 2025. Foto: EPA-EFE/ABEDIN TAHERKENAREH

Am Montag, dem 19. Mai 2025, empfing der iranische Außenminister Abbas Araghchi hochrangige Vertreter der Hamas zu einem offiziellen Treffen in Teheran. Das berichtete die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Mehr. Die Hamas-Delegation bestand aus Basem Naim, Mitglied des politischen Büros der Hamas mit Sitz in Katar, und Osama Hamdan, einem ranghohen Funktionär mit Sitz im Libanon.

Die genauen Inhalte des Treffens wurden nicht veröffentlicht. Berichten zufolge waren die Hamas-Vertreter im Rahmen des Forums anwesend, das auch von Araghchis Amtskollegen aus Oman und Katar besucht wurde.


Dokumente, die während des anhaltenden Krieges im Gazastreifen sichergestellt wurden, offenbaren eine umfangreiche Koordination zwischen Hamas, Iran, der Hisbollah und Katar in den Jahren vor dem Massaker vom 7. Oktober 2023. Diese Erkenntnisse widerlegen die bisherige Annahme, dass Hamas den Angriff allein geplant habe.

Bereits 2021, nach der israelischen Operation „Wächter der Mauern“, begann Yahya Sinwar, Hamas-Führer im Gazastreifen, mit der Ausarbeitung eines Angriffsplans, unterstützt von Iran und der Hisbollah. Hamas forderte von Teheran 500 Millionen US-Dollar über zwei Jahre zur Finanzierung der Vorbereitungen für den Terroranschlag. Der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei soll dem Angriff zugestimmt haben, auch ohne vollständige Beteiligung der Hisbollah.

Bis zu 500 Kämpfer von Hamas und dem Palästinensischen Islamischen Dschihad wurden vor dem Angriff am 7. Oktober 2023 im Iran ausgebildet. Der Iran bezeichnete die Angriffe offiziell als „Erfolg“ und erklärte, die Tötung von etwa 1.200 Menschen, hauptsächlich jüdischen Zivilisten, sei eine Reaktion auf die gezielte Tötung des Quds-Force-Kommandeurs Qassem Soleimani im Jahr 2020 durch die USA.

Das jüngste Treffen in Teheran verdeutlicht die fortgesetzte enge Zusammenarbeit zwischen dem Iran und der Hamas.

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Patrick Callahan

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