(JNS) Das Heimatfrontkommando der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) hat am Dienstagabend die landesweiten Bewegungseinschränkungen für Zivilisten aufgehoben, die im Zuge des Konflikts mit der Islamischen Republik Iran verhängt worden waren.
„Nach einer Lagebewertung und mit Zustimmung von Verteidigungsminister Israel Katz wurde entschieden, dass ab Dienstag, 20:00 Uhr, die Richtlinien des Heimatfrontkommandos aktualisiert werden“, teilte das israelische Militär in einer Erklärung in den sozialen Medien mit.
„Alle Regionen des Landes kehren zum Status vollständiger Aktivität ohne jegliche Einschränkungen zurück“, hieß es weiter. Einige Einschränkungen könnten jedoch in der Grenzregion zum Gazastreifen bestehen bleiben – nach Ermessen des Südkommandos der IDF.
Die neuen Richtlinien des Zivilschutzes sollen bis Donnerstagabend in Kraft bleiben. Danach werde das Heimatfrontkommando eine neue Lagebewertung vornehmen, so die IDF.
Schulen und viele Arbeitsstätten waren geschlossen, ebenso waren öffentliche Versammlungen untersagt worden – entsprechend den Anweisungen des Heimatfrontkommandos, die seit dem Beginn der Operation „Am K’Lavi“ (Ein Volk wie ein Löwe) am 13. Juni galten.
Die von der Regierung verabschiedete Erklärung eines „Sonderzustands an der Heimatfront“, die bis zum 30. Juni gilt, ermächtigte die IDF, landesweit Beschränkungen für öffentliche Versammlungen und zivile Bewegungsfreiheit zu verhängen.
Die israelische Regierung verkündete am Dienstagmorgen, dass Jerusalem einer Waffenruhe mit dem Iran zugestimmt habe, nachdem alle Kriegsziele erreicht worden seien.
Die Erklärung folgte auf die Bekanntgabe von US-Präsident Donald Trump, dass eine Waffenruhe in Kraft trete – ab 7:00 Uhr morgens israelischer Zeit. Teheran hatte noch bis kurz vor Inkrafttreten der Waffenruhe ballistische Raketen abgefeuert und dabei vier Menschen durch einen Direkteinschlag in ein Wohnhaus in der südisraelischen Stadt Be’er Scheva getötet.
Seit dem israelischen Erstschlag auf das Nuklear- und Raketenarsenal des iranischen Regimes am 13. Juni feuerte die Islamische Republik fast 1.000 Raketen und Drohnen auf israelische Zivilisten in dicht besiedelten Gebieten – 28 Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt und Tausende aus ihren Häusern vertrieben.




