Ein Sprecher der Hisbollah erklärte am Dienstag, die Huthis planten eine „fünfte Phase“ ihres Krieges gegen Israel, die auch Gasbohrinseln und Energieanlagen umfassen werde.
Der Vertreter der libanesischen Terrorvertretung des Iran erklärte gegenüber der Hisbollah-nahen Zeitung Al Akhbar, dass die iranische Terrorvertretung im Jemen „überraschende Operationen in Gebieten, die bisher nicht erreicht wurden, sowie eine Eskalation der Angriffe auf israelische Schiffe und solche, die mit Israel in Verbindung stehen“ plane. Es wird auch neue, fortschrittliche, hochwertige Waffen mit großer Reichweite geben, die nicht abgefangen werden können.“
Die Gas- und Energieziele sind als Vergeltung für den israelischen Angriff im Jemen geplant und umfassen die Erdgasfelder Leviathan und Tamar im Mittelmeer vor der Küste Israels.
Die jemenitische Rebellengruppe soll – in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern der Achse des Widerstands, von Iran unterstützten paramilitärischen Gruppen im Libanon, im Irak und in Syrien – planen, neben dem Hafen von Eilat am Roten Meer auch die israelischen Mittelmeerhäfen Aschdod, Aschkelon und Haifa anzugreifen.
Die israelischen Gasfelder im Mittelmeer sollen nun ebenfalls im Fadenkreuz der Huthis stehen, ebenso wie Öltanker, die Treibstoff aus Aserbaidschan und Kasachstan über das östliche Mittelmeer nach Israel transportieren.
Die Huthis planen angeblich auch, den Seehandel im Mittelmeer und im Indischen Ozean anzugreifen, und die Rebellengruppe will mit Langstreckengeschossen den „feindlichen Seehandel“ in Richtung Kap der Guten Hoffnung entlang der afrikanischen Küsten bekämpfen.
Diese Route ist wesentlich länger als die durch den Suezkanal, wird aber immer beliebter, seit die Huthis Schiffe angreifen, die durch das Rote Meer fahren und angeblich Verbindungen zu Israel, den Vereinigten Staaten oder Großbritannien haben.
Mit Berichten von JNS.




