Hamas kritisiert deutsche Entscheidung zu BDS

Die Hamas hat Deutschland für für die im Bundestag beschlossene Resolution, wonach, die BDS-Bewegung als antisemitisch einzustufen sei, scharf kritisiert. Sie markiere einen schwarzen Tag in der Geschichte der Menschenrechte.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: BDS
Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Vor ein paar Tagen hat der deutsche Bundestag beschlossen, dass die BDS-Bewegung, die für den Boykott, die Disinvestition und Sanktionierung Israels eintritt, als antisemitisch einzustufen sei. Von der Hamas gab es dafür kein „Like“. Im Gegenteil: „Diese Entscheidung ist unerfreulich und markiert einen schwarzen Tag in der Geschichte der Menschenrechte und der freien Meinungsäußerung“, hieß es aus Kreisen der offiziell als Terrororganisation eingestuften Gruppe. Der deutsche Bundestag mache keinen Unterschied zwischen dem jüdischen Volk und der israelischen Besatzung, kritisierte Bassem Naim von der Hamas in der Erklärung auf der Webseite der Organisation.

„Wir verurteilen diesen unfairen Beschluss, der gegen das Recht des palästinensischen Volkes verstößt, sich gegen die israelische Besatzung aufzulehnen, die die schrecklichste Besatzung in der Geschichte ist. Wir lehnen uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln auf, darüber hinaus ist der Boykott ein friedvolles Mittel des Widerstandes gegen die israelische Besatzung“, erklärte Naim. „Wir erwarten, dass Deutschland dem palästinensischen Volk Unterstützung zukommen lässt, bis seine Freiheit wiederhergestellt ist und ein unabhängiger Staat gegründet werden kann.“

Archivbild: Hamas-Terroristen im Gazastreifen (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

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