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„Geiseln zurückholen und dann Gaza auslöschen“

Ein Überlebender des Kibbuz Be’eri, der seine Frau und seinen Sohn verloren hat, schlägt vor, dass Israel den Gaza-Deal annimmt und dann die Hamas hintergeht und besiegt.

Die Bewohner des Kibbuz Be'eri glaubten einst an ein friedliches Zusammenleben. Und dann haben die Bewohner des Gazastreifens ihre Naivität ausgenutzt und sie überfallen. Foto von Yonatan Sindel/Flash90

Die Befreiung der Geiseln hat Priorität. Aber die Beseitigung der Bedrohung durch die Hamas ist nicht weniger wichtig. Und der Krieg darf nicht enden, bis beide Ziele erreicht sind, betonte Avida Bachar in einem Radiointerview am Mittwoch, als die Vermittler bekannt gaben, dass sie ein Waffenstillstandsabkommen für den Gazastreifen erreicht hatten.

Am Morgen des 7. Oktober 2023 drangen Hamas-Terroristen in das Haus der Familie im Kibbuz Be’eri ein. Bachar, seine Frau und seine beiden Teenager-Kinder schlossen sich im Luftschutzkeller ein. Die Hamas-Terroristen versuchten ihr Bestes, um die Tür zu öffnen, und ihr unaufhörliches Gewehrfeuer traf Bachar am Bein und seinen 15-jährigen Sohn Carmel am Arm. Da es den Terroristen nicht gelang, die Familie gefangenzunehmen, setzten sie das Haus in Brand. Nach Stunden der Tortur verblutete Carmel in den Armen seines Vaters und Bachars Frau Dana erlag vor seinen Augen langsam einer Rauchvergiftung.

Wie die meisten im Kibbuz Be’eri glaubte Avida Bachar an Frieden und Koexistenz mit den Palästinensern in Gaza. Das ist nun vorbei.

„Ich dachte immer, dass sie leben wollen. Wenn wir ihnen Chancen geben, wollen sie leben. Am 7. Oktober wurde mir klar, dass ich falsch lag“, sagte Bachar gegenüber Sharon Gal von Channel 14. „Sie alle wollen den Staat Israel zerstören, und aus ihrer Sicht sind alle Mittel, um dies zu erreichen, akzeptabel.“

Bachar bestand darauf, dass ein solcher Feind „nicht existieren darf.“

Israel steht kurz davor, ein Waffenstillstandsabkommen zu unterzeichnen, das ihm von Washington aufgedrängt wurde. Aber Bachar sieht darin nicht das Ende der Geschichte. Was ist schon dabei, ein Abkommen mit Nazis zu verraten?

„Wen kümmert es, wenn wir alle inhaftierten Terroristen freilassen“, um unsere Geiseln zurückzubekommen, sagte Bachar. „Jeder dort [in Gaza] ist ein Terrorist. Es wird also noch ein paar mehr geben, bevor wir sie auslöschen. Wir wollen nur unsere Geiseln so schnell wie möglich zurückbekommen.“

Was den vielbeschworenen „Tag danach“ betrifft, so forderte Bachar die israelische Führung auf, aufzuwachen und zu erkennen, dass es sich für die Hamas und die Palästinenser um einen generationenübergreifenden Zermürbungskrieg handelt. „Die Lösung ist nicht Frieden und Koexistenz. Es geht um Land und Kontrolle. Wir sollten Gaza einnehmen und [die Menschen] nach Ägypten, Jordanien und Syrien verbannen“, schlug er vor. „Jedes Kind, das dort geboren wird, wird unsere Vernichtung anstreben.“

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Patrick Callahan

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7 Kommentare zu “„Geiseln zurückholen und dann Gaza auslöschen“”

  1. Manfred Olszewski sagt:

    Wikipedia verrät es, wo Staaten für Mörder die Todesstrafe eingeführt haben. Man stelle diese Frage an diese Staaten: Werdet ihr die Todesstrafe für Mörder wieder aufheben? Wikipedia schweigt vorerst? Manfred

  2. Jesaja6610 sagt:

    Avida Bachar redet verständlich. Ich habe den Kibbiz Nir Oz nach der Katastrophe besichtigen dürfen. Geführt von Arye Shalicar. Wir stiegen über die Blutlachen, gefüllt mit jüdischen Blut. Jeden Alters. Diese Judenhasser, welche solches der zivilen nach Zusammenleben suchenden Bewohner angetan haben, waren keine Soldaten alleine, sondern „ganz normale“ Araber.
    Dieser Deal, der jetzt in Kraft tritt, der birgt meiner Ansicht nach mehr Gefahren als Lösungen für die Zukunft.
    Was beeindruckend war ist, dass die „naiven Linken“ jüdischen Bürger noch am gleichen Abend des Überfalls für die Palästinenser und gegen Netanyahu demonstrieren wollten. So stand es auf einem Plakat, welches noch dort hing, als wir den Ort besuchten. Israel sei wachsam, dein Feind schläft und schlummert nicht…

  3. J. Hofer sagt:

    Und Gott selbst, höchstpersönlich, der Hüter Israels, schläft noch schlummert nicht.

  4. udin sagt:

    Avida Bachar hat keine Illusionen mehr, im Gegensatz zu vielen anderen. Für seinen Erkenntnisgewinn hat einen unmenschlich hohen Preis bezahlen müssen.

    Die Hamas wird niemals alle Geiseln freilassen, sie werden die Gesündesten weiter in ihren Gängen gefangen halten und selbst für die Körper der Toten Unerträgliches verlangen. Echte islamische Leichenfledderer, wie sie es in diesem ideologischen Umfeld haufenweise gibt.

  5. Willi Weglehner sagt:

    Die Hamas „hintergehen“?
    Diese wilden Tiere haben nie etwas anderes getan als die ganze Welt zu hintergehen.

  6. Roland Kunz sagt:

    Wenn doch nur die gesamte Israelische Bevölkerung die Erkenntnis von Avida Bachar hätte, die Demonstrationen hätten nie stattgefunden und die Hamas hätte keine Chance gehabt, die Israelische Gesellschaft zu spalten und Netanjahu hätte dem Druck aus USA standgehalten.

  7. ingoheym sagt:

    Mit Verbrechern kann man nur „verhandeln“ indem man mit gleicher Münze plus Zugabe zurückzahlt. Es wird Jahre dauern, bis die letzte Geisel wieder zu Hause ist. Solange wird Israel erpreßt werden. Hier muß an den Geldquellen gearbeitet werden – mit aller Entschlossenheit. Es ist leider so, daß die verblendeten Gutmenschen bereit sind, auch noch die andere Backe zum draufhauen hinhalten wollen – aber eben leider nicht die eigene !!! Israel muß diejenigen Vertreter aus dem Land jagen, die unverholen sich auf die Seite der Palis stellen. Das wäre auch ein Zeichen von Stärke. Ich hoffe sehr, daß ich mich irre. Viel Glück und shalom.

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