Was einst als unversöhnliche Feindschaft galt, nimmt plötzlich diplomatische Konturen an. Unter dem neuen syrischen Präsidenten Ahmad a-Shara, bekannt als Ex-Dschihadist Mohammed al-Joulani, laufen indirekte Verhandlungen mit Israel, vermittelt durch arabische und internationale Akteure. Während Washington die Abraham-Abkommen neu belebt und Donald Trump offen über eine syrische Beteiligung nachdenkt, öffnen sich in Damaskus diplomatische Fenster. Die Frage steht im Raum: Ist ein strategischer Wandel im Nahen Osten im Gange, und steht Syrien an der Schwelle eines historischen Richtungswechsels? Und wisst ihr was – Hoffnung auf einen neuen Nahen Osten ist nichts Neues. Schon in biblischer Geschichte war dies immer ein Thema.
Die arabische Welt blickt gespannt auf Damaskus und Jerusalem: Am Wochenende blieb die Frage eines möglichen Friedensabkommens zwischen Syrien und Israel weiter Gegenstand intensiver Berichterstattung. Die in London erscheinende saudische Tageszeitung Asharq Al-Awsat titelte: „Ist Syrien bereit für Frieden mit Israel?“ Dem Bericht zufolge laufen derzeit indirekte Gespräche zwischen den beiden Staaten, vermittelt durch regionale und internationale Akteure. Bereits zuvor hatte Syriens neuer Präsident Ahmad a-Shara, besser bekannt unter seinem früheren Kampfnamen...
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