MitgliederEin kulinarischer Rundgang im Mahane-Jehuda-Markt

Ihr Leitfaden für das beste Essen im “Shuk” im Stadtzentrum von Jerusalem – kommen Sie hungrig, Sie werden nicht enttäuscht sein.

von Oriel Moran | | Themen: Jerusalem
Einkaufen im "Schuk" ist ein kulturelles Erlebnis. Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Der „Markt des Stammes Juda“ ist so etwas wie die Herzkammer Jerusalems. Seine bescheidenen Anfänge reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Im Stadtteil Mahane Jehuda hat ein Gemüsemarkt die osmanische Herrschaft, die britische Mandatszeit und sogar blutigen Terror überdauert.

Was auf einer Brache mit ein paar Ständen begann, entwickelte sich zum Schuk. Zunächst unter freiem Himmel, wurde er dann teilweise überdacht und letztlich zum „irakischen Schuk“ ausgebaut, auf dem sich heute 250 Verkaufsstände drängen.

Einen solchen Markt kennt man in Europa kaum. Das Angebot reicht von Gewürzen, ofenfrischem Brot, Weinen und Spirituosen, Frischwaren, Fleisch und Fisch, Süßigkeiten über Kleidung und Haushaltswaren bis hin zu Judaica. Der Mahane-Jehuda-Schuk steht für Reizüberflutung durch Gerüche, Verkäufergeschrei, lautstark feilschende Kunden sowie das Geräusch der Schuk-Wagen.

Unzählige Restaurants bieten Imbisse aller Art an. Abends, wenn die Stände geschlossen sind, übernehmen die Kneipen. Tische und Stühle werden aufgestellt, Musik, zu der getanzt werden kann, zieht besonders das jüngere Publikum an.

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